Cate Blanchett verteidigt Carol

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Cate Blanchett findet nicht, dass homosexuelle Rollen nur an schwule und lesbische Schauspieler vergeben werden sollten.
Die 49-jährige Schauspielerin, die mit ihrem Ehemann Andrew Upton vier Kinder großzieht, verkörperte in Todd Haynes‘ Drama ‚Carol‘ die lesbische Titelfigur. Dass es möglicherweise besser gewesen wäre, eine homosexuelle Schauspielerin zu engagieren, findet Blanchett nicht. Gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ erklärte sie: "Es spricht mich an, dass beim Geschichtenerzählen, insbesondere in Filmen, der Film ein sehr direktes Medium sein kann. Und ich werde bis zum Tod dafür kämpfen, die Ungläubigkeit auszusetzen und Rollen zu spielen, die meine Erfahrung überschreiten. Ich glaube, dass Reality-TV und was es alles mit sich bringt, einen unglaublichen Einfluss darauf hatte, wie wir die Kreation eines Charakters empfinden. Ich glaube, dass es eine Menge Möglichkeiten mit sich bringt, aber der Nachteil daran ist, dass wir nun – besonders in Amerika – davon ausgehen, dass Leute nur eine starke Verbindung zu einem Charakter aufbauen können, wenn er nahe an ihrer eigenen Erfahrung ist."

Für Blanchett sei Schauspiel eine Art anthropologische Studie, erklärt sie weiter: "Teil der Schauspielerei ist für mich eine anthropologische Aufgabe. Man kann einen Zeitrahmen untersuchen, eine Reihe von Erfahrungen, ein historisches Event, über das man nichts wusste. Aber ich spiele außerdem einen Charakter, dessen politische Überzeugungen komplett von meinen abweichen, aber es macht Spaß herauszufinden, wie sie so tickt."

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