Chadwick Boseman wollte gar kein Schauspieler werden.
Der 40-Jährige hatte eigentlich vorgehabt, den Beruf des Regisseurs auszuüben, bis er dann doch vor der Kamera landete. Die Fans freut es, denn in den letzten Monaten hat sich der Darsteller mit dem Marvel-Film ‚Black Panther‘ einen Namen gemacht.

"Ich sah mich vor meinem geistigen Auge immer eher als Regisseur oder als Schreiber. Ich wollte nicht auf die Bühne und ich wollte nicht vor die Kamera. Absolut nicht. Mein älterer Bruder ist Tänzer und er war auch oft in Theaterstücken. Ich saß dann im Theatersaal mit meiner Mutter und habe dem Regisseur zugeschaut. Das hat mich mehr interessiert als das, was auf der Bühne passierte", erinnert er sich im Gespräch mit dem ‚Esquire‘-Magazin. Trotzdem ist er Schauspieler geworden. "Ich habe gar nicht realisiert, dass das etwas ist, was ich machen wollte. Ich wurde Schauspieler, um den ganzen Prozess zu lernen."

In ‚Black Panther‘ spielt er die Hauptrolle T’Challa und dessen verbrechenbekämpfendes Alter Ego. Er hat auch verraten, wie viel ihm der Erfolg des Films persönlich bedeutet. "Studios sagen oft, dass Filme mit schwarzen Hauptdarstellern außerhalb von Amerika nicht funktionieren. Das war für mich bedeutend, denn das bedeutet etwas überall auf der Welt. Es könnte sich tatsächlich ändern, wie die Studios auf "schwarze" Filme reagieren."