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Charlène von Monaco wird 40: Das bewegende Leben der Fürstin

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Wer in royale Kreise einheiratet, hat es oft nicht leicht. Das weiß auch Fürstin Charlène von Monaco, eine ehemalige Profisportlerin, die heute ihren 40. Geburtstag feiert. Ihre Hochzeit mit Fürst Albert II. (59) wurde im Juli 2011 gefeiert, im Dezember 2014 wurde das Paar Eltern von Zwillingen, Jacques und Gabriella von Monaco. Heute geht Charlène ihren royalen und elterlichen Pflichten nach, doch die Fürstin kann auf eine beeindruckende Karriere als Schwimmerin zurückblicken. Das muss man über die gebürtige Südafrikanerin wissen…

Charlènes bewegende Kindheit

Charlène Lynette Grimaldi lebt als Fürstin von Monaco ein echtes Glamourleben. Doch ihr Start ins Leben war alles anderes als leicht: Charlene Wittstock wurde in der zweitgrößten Stadt Simbabwes, in Bulawayo, geboren und kam als Frühchen zur Welt. Zeitgleich tobte ein blutiger Bürgerkrieg in Simbabwe. Im Alter von 12 Jahren kam die Familie Wittstock als Flüchtlinge nach Benoni, einem Vorort von Johannesburg, und lebte zunächst in bitterer Armut.

Im Interview mit „Paris Match“ erzählte sie einst: „Am Anfang passierte es, dass wir keinen Strom hatten, weil wir die Rechnung nicht zahlen konnten. Mein Vater hatte zwei Jobs. Meine Kleidung wurde gebraucht gekauft und danach von meinen Cousins getragen.“ Übrigens war ihr Ururgroßvater Gottlieb Wittstock Deutscher. Er stammte aus dem kleinen Örtchen Zerrenthin im Osten Meckenburg-Vorpommerns und wanderte per Schiff über Hamburg nach Südafrika aus.

Schicksalsschläge im Sport

Im Wasser fühlte sich Charlène von Monaco, deren Mutter gelernte Schwimm- und Tauchlehrerin war, schon von klein auf wohl: Sie schwamm, seit sie drei Jahre alt war und brach sogar die Schule ab, um intensiver trainieren zu können. Ihre Mühen wurden belohnt: 1999 nahm die heute 40-Jährige bei den Afrikaspielen teil, wo sie drei Goldmedaillen und ein Mal Silber einheimste.

Ein Jahr später belegte sie als Mitglied der südafrikanischen Damenstaffel Platz fünf. Eine Teilnahme bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking blieb ihr aufgrund einer Schulterverletzung verwehrt. Vor ihrer Schwimmkarriere war Charlène übrigens begeisterte Reiterin. Erst als sie vom Pferd fiel und sich den Arm brach, konzentrierte sie sich voll und ganz auf das Schwimmen.

Bahn frei für die Liebe

Fürst Albert II. und die 1,78 m große Schwimmerin lernten sich im Jahr 2000 – wenig überraschend am Beckenrand – kennen. Sie hatte nämlich grade beim Schwimmwettkampf „Mare Nostrum“ in Monaco eine Goldmedaille gewonnen, er lud sie noch am selben Abend zum Abendessen in den Palast ein.

Für eine Beziehung war es da aber noch zu früh, schließlich war die 18-Jährige Charlène zu der Zeit noch mit einem schwedischen Schwimmer liiert, Albert hatte indes mehrere Kurzzeitbeziehungen und zeugte zwei uneheliche Kinder mit zwei verschiedenen Frauen. Nichtsdestotrotz trafen sich die beiden regelmäßig, bis das ungleiche Paar – immerhin trennt die beiden 20 Jahre Altersunterschied – seiner Liebe eine Chance gab und 2006 bei der Winterolympiade in Turin seinen ersten öffentlichen Auftritt gab.

Modisch durch Monaco

Am 2. Juli 2011 wurde es ernst: Fürst Albert II. nahm seine Charlène endlich zur Frau. Das Brautkleid durfte ihr Lieblingsdesigner Giorgio Armani entwerfen: Ein schlichtes trägerloses Kleid, das mit 40.000 funkelnden Swarovski-Steinen und 20.000 Perlen bestickt war. Insgesamt wurden 130 Meter edelste Seide verarbeitet. Auch bei den Ringen wurde nicht gespart: Am Finger der Fürstin glänzt ein 18-karätiger Ring aus Weißgold und Platin. Übrigens: Das Kleid für die standesamtliche Trauung, ein schulterfreies Kleid in pastelligem Türkis, hatte sie selbst entworfen. Privat trägt sie gern die Entwürfe des Schweizer Modelabels Akris.

Diese Dinge liegen ihr am Herzen

Charlènes Herz schlägt neben dem Schwimmen für Surfen, Bergsteigen, moderne Kunst und Literatur. Außerdem engagierte sich die Vegetarierin schon vor ihrer Hochzeit für diverse gemeinnützige Zwecke, ihr Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung unterprivilegierter Kinder. Sie gründete außerdem 2012 die Princess Charlene Foundation, eine Organisation mit verschiedenen Programmen, die Sport und Bildung fördern. Botschafter der Stiftung sind Profisportler wie der Rennfahrer Jenson Button oder die deutsche Schwimm-Legende Franziska van Almsick.

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