Charli XCX spricht offen über ihre Schwierigkeiten mit Tourneen
Charli XCX hat offen darüber gesprochen, wie belastend Tourneen für sie sind.
Charli XCX hat offen darüber gesprochen, wie belastend Tourneen für sie sind.
Die 34-jährige Sängerin hatte kürzlich die Termine für den europäischen Abschnitt ihrer 'Music, Fashion, Film'-Tour bekannt gegeben. Weil für 2027 lediglich sechs Arena-Shows in Dublin, Glasgow, Manchester, London, Amsterdam und Paris geplant sind, äußerten zahlreiche Fans ihre Enttäuschung.
Auf Instagram reagierte Charli auf die Kritik und erklärte, dass sie den Frust nachvollziehen könne. Gleichzeitig müsse sie auf ihre eigenen Grenzen achten. "Tourneen sind für mich emotional und körperlich wirklich sehr anstrengend", schrieb sie. Sie habe großen Respekt vor Künstlern, die über lange Zeit intensive Tourpläne bewältigen könnten, gehöre selbst aber "einfach nicht zu diesen Menschen".
Auch ihre aktuelle Nordamerika-Tour sei aus diesem Grund bewusst kürzer gehalten. Charli betonte, sie wolle keinesfalls den Eindruck erwecken, ihre Fans nicht wertzuschätzen. "Es tut mir leid, wenn ihr das Gefühl habt, dass ich euch im Stich lasse", schrieb sie. Vielleicht könne sie eines Tages größere und längere Tourneen bewältigen, derzeit sei sie dazu jedoch nicht in der Lage. Ihr Ziel sei es, bei den geplanten Konzerten möglichst präsent zu sein und die Auftritte selbst genießen zu können. "Ich werde mein Bestes tun, um in einer gesunden und positiven mentalen Verfassung zu bleiben", erklärte sie.
Bereits im Juni hatte die '365'-Sängerin über ihre psychische Gesundheit gesprochen. Gegenüber 'Rolling Stone' erzählte sie, dass sie sich zunehmend aus den sozialen Medien zurückziehe, weil der ständige öffentliche Diskurs für sie überwältigend geworden sei. "Ich bin tatsächlich viel weniger online gewesen. Ich schaue mir das alles nicht mehr so häufig an", sagte sie. Dieser Rückzug tue ihr mental gut. Charli räumte zugleich ein, dass ihr das nicht leichtfalle, da sie lange als sehr internetaffine Künstlerin wahrgenommen worden sei. "In letzter Zeit habe ich wirklich sehr mit meiner psychischen Gesundheit zu kämpfen", sagte sie. Wenn sie ehrlich sei, befinde sie sich mental derzeit "am schlechtesten Punkt" ihres Lebens.