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Charlize Theron hatte mit ‘Bombshell’-Charakter zu kämpfen

Charlize Theron haderte mit ihrer Rolle der Megyn Kelly in ‘Bombshell’.
Die 44-jährige Schauspielerin ist ab dem 13. Feburar in dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Drama von Jay Roach zu sehen. Darin wird von dem Gerichtskrieg weiblicher Fox News-Angestellten gegen Gründer Roger Ailes berichtet, dem sie sexuelle Belästigung vorwerfen. "Ich bewunderte [Megyns] Scharfsinnigkeit und ihren Esprit. Sie hat keine Angst", verrät die 44-Jährige. "Aber als meine Produktionsfirma das Skript für ‘Bombshell’ erhielt, war ich hin- und hergerissen, sie zu spielen. Ich persönlich fühlte mich unwohl wegen einiger Sachen, die sie gesagt hat."

Letzten Endes habe sie jedoch die "Stärke" und den "Ehrgeiz" ihrer Figur verstanden. "Megyn selbst sagt ‘Ich weiß, dass ich taff bin’ – und das ist etwas, das ich über mich selbst gehört habe. Die Leute sagten Megyn, dass sie spitze Ellbogen hat, dass sie hart war. Es gab Leute, die mich verurteilten und die gleichen Dinge über mich gesagt haben", berichtet die 44-Jährige.

Im Gespräch mit dem ‘W’-Magazin vergleicht Charlize ‘Bombshell’ mit der Einnahme von "Medizin". Sie hofft, dass der Film eine augenöffnende Wirkung auf die Zuschauer haben wird: "Es beantwortet nicht all deine Fragen und ist kein Heilmittel, aber hoffentlich verschnellert es den Änderungsprozess."

Sie wolle Roger Ailes "hassen", so Charlize: "Aber wie mit allen interessanten und intensiven Leuten ist seine Persönlichkeit viel schwieriger zu ergründen. Sein Bedürfnis nach Macht wurde zu einer Art Bösartigkeit, die die Frauen überwinden mussten. Ailes wollte blinde Loyalität und die ersten, die Nein sagten, waren [Gretchen] Carlson und Kelly. In meiner Rolle als Kelly dachte ich ständig ‘Wieso lassen wir zu, dass diese egozentrischen Männer unsere Leben ruinieren?’"

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