Chris Columbus war sofort davon überzeugt, dass Daniel Radcliffe die perfekte Besetzung als Harry Potter war.
Der Regisseur inszenierte die ersten zwei Filme der Fantasy-Reihe von J.K. Rowling und übernahm damit die verantwortungsvolle Rolle, den Cast zu besetzen. Ein Auge auf Daniel Radcliffe hatte er jedoch bereits vor dessen offiziellem Vorsprechen geworfen. „Ich war eines Abends in London spät wach und schaute BBC, und es gab eine Miniserie von David Copperfield. Es war ein junger Dan Radcliffe dabei, für ungefähr zwei oder drei Szenen. Aber ich dachte: ‚Das ist Harry Potter‘“, erzählt der Filmemacher.

Daraufhin bat er um ein Treffen mit dem damals elfjährigen Darsteller. Besetzungschefs hätten ihn allerdings gewarnt, dass es unmöglich sei, Daniel für den Part zu gewinnen. „Du wirst nie zu ihm durchdringen. Seine Eltern sind in der Industrie. Sie wollen nicht, dass er das tut. Vergiss es einfach“, erinnert sich Chris an die düsteren Prognosen.

Produzent David Heyman nahm es schließlich auf sich, die Familie des Kinderstars zu treffen und sie von dem Rollenangebot zu überzeugen. Auch Autorin J.K. Rowling gab Daniels Besetzung ihren Segen und bezeichnete ihn als „perfekt“ für die Rolle, was die Nervosität des Regisseurs stark gemindert habe. „Als das Studio hörte, dass sie ihn liebte und ich ihn liebte und David ihn liebte, sagten sie ja. Zwei Tage später gaben wir es in London bekannt. Der Rest ist Geschichte“, schildert der 63-Jährige gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘.

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