Chris Cornell: Seine Band spielt nie wieder live

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Chris Cornells Band Soundgarden wird nie wieder live auftreten.
Im Mai 2017 nahm sich der Frontmann der Band Soundgarden völlig unerwartet das Leben. Im Alter von nur 52 Jahren erhängte er sich. Nun will seine Band nie wieder auf der Bühne live performen. Gitarrist Kim Thayil erklärte jetzt in der Radioshow ‚Trunk Nation LA Invasion‘: "Ein großer Teil fehlt. Wenn ich die Verpflichtungen der anderen Bandmitglieder bedenke und wir unsere Liebe für Chris zeigen, dann sehe ich uns nicht dabei, eine Tour oder so ohne ihn neu zu gestalten, so wie es andere Bands in der Vergangenheit getan haben. Das ist wirklich kompliziert, aber ich kenne Chris seit ich ein Kind war. Wir sind praktisch zusammen aufgewachsen in unseren Zwanzigern."

Und weiter: "Man möchte die Arbeit und das Erbe, das man geschaffen hat, ehren. Ist es am besten, es mit Würde zu betrachten und es ruhen zu lassen? Möchte man es ehren, in dem man die Musik und die Arbeit feiert, die er geschaffen hat? Für viele Menschen in der Familie und der Band ist das schwierig und ich denke, unsere Entscheidung ist so ausgefallen." Soundgarden trennte sich im Jahr 1997 und im Jahr 2010 kam es zur Wiedervereinigung. Ihre letzte Platte war ‚King Animal‘ im Jahr 2012. Während ihrer 13-jährigen Pause durchlebte Cornell einige dunkle Zeiten und gestand später, eine Therapie wegen seiner Alkoholsucht gemacht zu haben. Bald soll es aber ein neues Album der Band geben. Dafür sollen die Bandmitglieder den Zugang zu Demoaufnahmen gefordert haben, die Chris vor seinem Selbstmord aufgenommen hatte.

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