Chryssanthi Kavazi und Tom Beck: Ihr Leben mit bald drei Kindern

Chryssanthi Kavazi und Tom Beck erwarten ihr drittes Kind. Beim Kindertag in Berlin sprechen sie über die Schwangerschaft, ihr Familienleben und darüber, was sie ihren Kindern mitgeben möchten. Ein Thema, bei dem auch Moritz Bleibtreu, Massimo Sinató und Anna-Carina Woitschack persönlich werden.

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Beim Kindertag in Berlin zeigten sich die Promis bestens gelaunt.
Beim Kindertag in Berlin zeigten sich die Promis bestens gelaunt. Foto: Ferrero / André Mischke

Kinderlachen, Spiele und jede Menge Trubel: Beim Ferrero Kindertag 2026 in Berlin waren Chryssanthi Kavazi (37) und Tom Beck (48) ganz in ihrem Element. Zusammen mit Moritz Bleibtreu (55), Massimo Sinató (45) und Anna-Carina Woitschack (33) verbrachten sie einen Spieletag mit rund 50 Mädchen und Jungen aus Einrichtungen der Arche. Für Kavazi und Beck ist das Thema Familie derzeit besonders präsent: Nach zwei Kindern erwarten sie nun ihren dritten Nachwuchs.

Große Pläne, diesmal alles anders zu machen, haben die beiden nicht. "Ad hoc würde ich sagen: nein", erklärt Kavazi. Ihr Mann nimmt es mit Humor: "Da müsste man ja schwerwiegende Fehler begangen haben." Erfahrung hätten sie inzwischen gesammelt, gleichzeitig wisse man nie, was kommt. "Mit Sicherheit wird auch das dritte Kind wieder anders als die ersten beiden, und dann werden auch Abläufe wieder anders", sagt Beck. Viel planen könne man deshalb ohnehin nicht.

So erlebt Kavazi ihre dritte Schwangerschaft

Auch die Schwangerschaft selbst fühlt sich für Kavazi bislang nicht grundlegend anders an. Unterschiede bemerke sie vor allem körperlich: "Die dritte Schwangerschaft ist halt auch die dritte für den Körper. Ich werde auch älter. Mein Bauch ist einfach größer als bei den anderen Schwangerschaften."

Gelassener sei dagegen der Umgang mit all den Emotionen. Bei der ersten Schwangerschaft sei schließlich alles neu gewesen, erklärt Beck. Diesmal könne man die Gefühle "ein bisschen besser kanalisieren, glaube ich, weil man es ja schon mal erlebt hat".

Besonders am Herzen liegt Kavazi die spätere Beziehung ihrer drei Kinder. Sie selbst ist mit drei Geschwistern aufgewachsen und wünscht sich für ihren Nachwuchs "eine ganz große Liebe, eine Vertrautheit und dass die drei immer füreinander da sind".

Wie viel ihr die eigene Geschwisterbeziehung bedeutet, bringt sie mit einem Satz auf den Punkt: "Das Schönste, was meine Eltern mir geschenkt haben, sind meine Geschwister. Und das schenken wir jetzt unseren Kindern."

Was von der eigenen Kindheit bleibt

Welche Erfahrungen aus der eigenen Kindheit man später an seine Kinder weitergibt, ist beim Kindertag immer wieder Thema. Moritz Bleibtreu erinnert sich dabei an eine Weisheit seiner Mutter Monica Bleibtreu (1944-2009), die ihn bis heute begleitet: "Wenn sie klein sind, gib ihnen Wurzeln; wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel." Auch als Vater orientiere er sich noch immer an vielem, was ihm seine Mutter mitgegeben habe. Seinen eigenen Kindern möchte er vor allem "Lebensfreude, Motivation und Selbstvertrauen" vermitteln.

Doch es sind nicht nur Werte, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Manchmal kehren mit den eigenen Kindern auch ganz alltägliche Dinge zurück, die längst in Vergessenheit geraten waren. Kavazi hat so ihre Freude an Gesellschafts- und Kartenspielen wiederentdeckt. "In den letzten kinderlosen Jahren gab es vielleicht einmal im Jahr einen Spieleabend", erzählt sie. Heute gehören "Uno" und "Mensch ärgere dich nicht" wieder zum Alltag. Ihr nächstes Ziel: "Tabu - da sind wir noch nicht, aber das wäre mein großer Traum."

Bei Beck ist es das Höhlenbauen. Schon als Kind liebte er es, sich beim Haareföhnen eine gemütliche Höhle zu bauen - inzwischen teilt sein Sohn diese Begeisterung. "Dann haben wir uns so eingemuckelt, und dann habe ich ihm die Haare geföhnt", erzählt Beck. Für ihn habe das etwas "ganz Kuscheliges". Auch Picknicks stünden bei den Kindern derzeit hoch im Kurs - gerne mitten auf dem Wohnzimmerboden.

"Dass man einfach wieder spielerisch ist", schätzt Kavazi besonders daran. Denn dafür bleibe im Erwachsenenalltag oft wenig Zeit.

Diese Tradition gibt Massimo Sinató an seinen Sohn weiter

Dieses Spielerische verbindet die Erinnerungen der Prominenten. Bei Massimo Sinató wird daraus sogar eine kleine Familientradition: Sein Vater habe früher mit ihm gebastelt und gemeinsam Figuren aus Fimo geformt. Heute sitzt der "Let's Dance"-Star mit seinem eigenen Sohn am Basteltisch, den er liebevoll seine "Creativity Lounge" nennt: "Dort basteln wir dann gemeinsam."

Und noch etwas scheint der Sohn von seinem Vater mitbekommen zu haben: die Freude am Tanzen. Bei einer Probe habe er kurzerhand mitgemacht. "Er hat auf jeden Fall sehr viel Rhythmus", erzählt Sinató.

Wie wenig es für solche besonderen Kindheitsmomente manchmal braucht, zeigt die Erinnerung von Anna-Carina Woitschack. Die Sängerin wuchs mit dem Puppentheater ihrer Familie im Wohnwagen auf und verbindet diese Zeit vor allem mit einem großen Gefühl von Freiheit. An ihren Geburtstagen kamen andere Kinder zusammen, und "wir haben einfach gespielt", erzählt sie. Heute fällt ihr dabei vor allem eines auf: Es geschah "ohne Handy oder Tablet".

Beim Ferrero Kindertag in Berlin stand genau dieses gemeinsame Spielen auch für die prominenten Gäste wieder im Mittelpunkt.

(obr/spot)