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„Clueless“-Star Stacey Dash will in den US-Kongress

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Stacey Dash (51) dürfte vielen Film-Fans aus dem Kult-Teeniestreifen „Clueless – Was sonst!“ (1995) bekannt sein. Darin spielte sie Dionne, die beste Freundin von Hauptfigur Cher Horowitz, die von Alicia Silverstone (41) verkörpert wurde. Nun plant die Schauspielerin eine neue Karriere: Sie will in die Politik wechseln. Am Montag reichte sie bei der Bundeswahlkommission die entsprechenden Papiere für ihre Kandidatur für das Repräsentantenhaus im 44. Bezirk von Kalifornien ein.

Hat sie überhaupt eine Chance?

Das US-Repräsentantenhaus ist eine der beiden Kammern, die neben dem US-Senat den Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika bilden. Der Kongress ist an der Gesetzgebung beteiligt und hat gegenüber dem Präsidenten einige Kontrollfunktionen inne. Aus den Papieren von Stacey Dash geht hervor, dass sie den Republikanern angehöre, der Partei von US-Präsident Donald Trump (71). Damit dürfte sie es im demokratisch geprägten Kalifornien schwer haben. Im Jahr 2016 holte sich Hillary Clinton (70) dort 83 Prozent der Stimmen.

Stacey Dash hat ihre politischen Ambitionen nicht öffentlich angekündigt. Allerdings hatte sie Anfang Februar ihre Twitter-Follower befragt, ob sie sich für ein politisches Amt bewerben solle. Sie deutete ihre Kandidatur bisher in einigen Tweets an und erklärte, dass offizielle Statements folgen werden. Offenbar wurde sie bereits wegen des Bezirks, in dem sie kandidiert, verspottet, wie es in einem ihrer Tweets heißt. Sie wolle „großartigen Menschen dienen“.

Sie wählte einst Obama

Bereits im Jahr 2012 wurde Stacey Dash politisch aktiv. Damals unterstützte sie die Präsidentschaftskampagne von Mitt Romney (70). Sie gehörte auch schon früh zu den Unterstützern von Donald Trump. In einem Interview im Juni 2016 erklärte Dash, dass sie wegen ihrer politischen Ansichten in Hollywood geächtet werde. Ihre Agenten hätten sie fallen lassen und sie habe bereits seit über einem Jahr nicht mehr für Rollen vorgesprochen.

Die heute 51-Jährige sagte zudem, dass sie im Jahr 2008 noch für Barack Obama (55) gestimmt habe. Doch dann habe sie die Partei gewechselt. Denn es ändere sich nichts, wenn man weiterhin für die Demokraten stimme. Daher habe sie etwas Neues ausprobiert. Trump entspreche nicht dem Establishment, aber er sei Republikaner und konservativ. Sie verteidigte ihn auch gegenüber Rassismusvorwürfen.

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