Computeranimation macht’s möglich: Neuer Film mit James Dean

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Es soll bald einen neuen Film mit James Dean geben – computeranimiert.
Der Schauspieler, der 1955 im Alter von nur 24 Jahren bei einem Autounfall starb, war seinerzeit ein gefeierter Star. Obwohl er insgesamt nur drei Filme drehte, schlugen die Herzen der Damenwelt bei seinem Anblick höher. Nun soll er in dem Vietman Krieg-Drama ‚Finding Jack‘ wieder zu sehen sein. Magic City Films hat die Rechte dafür von der hinterbliebenen Familie Deans erhalten, doch in der Filmbranche stößt dieses Vorhaben auf viel Kritik.

So twitterte zum Beispiel ‚Captain America‘-Darsteller Chris Evans ironisch: "Ich bin sicher, er wäre begeistert. Das ist schrecklich. Vielleicht können wir ja einen Computer dazu bringen, uns ein neues Picasso-Kunstwerk zu malen. Oder uns ein paar neue John Lennon-Songs zu schreiben. Das komplette Fehlen von Verständnis hier ist beschämend." Auch Schauspielerin Julie Ann Emery hat die Entscheidung stark kritisiert: "Ja, das ist nicht James Dean. Es ist sein Gesicht auf einer bewegungserfassenden Performance und ein anonymer Schauspieler dahinter, der Stimmmuster zur Verfügung stellt. Ich wüsste gerne, wem die Rolle dann anerkannt wird. Wie die richtigen Schauspieler bezahlt werden. Und wie wenig dieses Team eigentlich von der Kunst der Schauspielerei versteht."

Der Computer-Dean soll einen Charakter mit dem Namen Rogan spielen. Der Film wird von Anton Ernst und Tati Golykh inszeniert, die ihre Entscheidung damit begründen, monatelang nach der perfekten Besetzung gesucht zu haben, dass aber niemand besser passen würde als der bereits seit 64 Jahren tote James Dean.

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