Courteney Cox: Ein Hotel spielt eine wichtige Rolle in ihrer Karriere

Zwölf Jahre lang hat Courteney Cox keinen Spielfilm mehr inszeniert. Dass sie nun wieder auf dem Regiestuhl saß, geht auf eine zufällige Begegnung im Beverly Hills Hotel zurück. Überhaupt wäre ihre Karriere ohne die legendäre Unterkunft vielleicht ganz anderes verlaufen.

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Courteney Cox wurde durch die Serie "Friends" berühmt. Jetzt hat sie den True-Crime-Thriller "Evil Genius" inszeniert.
Courteney Cox wurde durch die Serie "Friends" berühmt. Jetzt hat sie den True-Crime-Thriller "Evil Genius" inszeniert. Foto: imago images/Future Image/Jeffrey Mayer

Das Beverly Hills Hotel ist eines der bekanntesten Luxushotels im Großraum Los Angeles und ein wichtiger Treffpunkt der Filmbranche. Das untermauerte nun auch "Friends"-Star Courteney Cox (62) gegenüber dem "Hollywood Reporter" beim Toronto International Film Festival, wo ihr Krimi-Thriller "Evil Genius" am Samstag Premiere feiert.

Ihr Lieblingsplatz ist die Ecke an der Theke

Bei dem Film wechselte die Schauspielerin hinter die Kamera, führte seit zwölf Jahren wieder einmal Regie bei einem Spielfilm. Den Auftrag dazu hat sie nach eigener Aussage einer Zufallsbegegnung mit Barbara Schroeder zu verdanken, die die gleichnamige Netflix-Dokumentation inszeniert hatte. "Ich saß im Beverly Hills Hotel an der Theke, meinem Lieblingsplatz in der Ecke. Da sah ich [Schroeder] und dachte: 'Oh mein Gott, ich liebe Evil Genius. Du hast einen fantastischen Job gemacht!'", schilderte Cox das Gespräch. Schroeders Antwort habe gelautet: "Die Regie ist noch frei." Und dann: "Mach das!"

Ein gutes Verhältnis habe bereits vorher zwischen den beiden Frauen bestanden. Das Hotel sei ohnehin ein produktiver Ort für sie: "Ich habe dort viele Deals abgeschlossen und viel Geld verdient. Schon interessant."

Wo genau diese Geschäfte zustande kommen, präzisierte sie mit einem Scherz. Abgewickelt werde stets "am Tresen": "Ich komme ja nicht in den Pokerraum."

Acht Jahre bis zum Drehstart

Von der Zusage bis zum Film war es allerdings ein langer Weg. Das Projekt habe acht Jahre in der Entwicklung gesteckt. Gebremst hätten es der Corona-Lockdown und die Streiks der Gewerkschaften WGA und SAG-AFTRA im Jahr 2023. Losgelassen habe sie die Vorlage in dieser Zeit nie. Zu sehr habe ihr der Stoff gefallen.

Erst 2025 begann dann die Produktion in New Jersey. "Evil Genius" erzählt die Geschichte des sogenannten Pizza-Bomber-Falls von 2003, bei dem Brian Wells ums Leben kam. Was sie an dem Fall interessierte, beschrieb Cox so: "Ich wusste, dass hinter den Schlagzeilen eine wirklich emotionale, berührende und erschreckende Geschichte steckt." Die passende Besetzung habe sie gefunden: Die Hauptrollen spielen Patricia Arquette und David Harbour. Auch Michael Chernus, Garret Dillahunt und Danielle Macdonald sind dabei.

(ae/spot)