Dakota Johnson verabscheut den Begriff „Cancel Culture“.
Die 32-jährige Darstellerin ist enttäuscht darüber, wie ihre ehemaligen Co-Stars Armie Hammer, Shia LaBeouf und Johnny Depp nach Missbrauchsvorwürfen gegen sie ihren Ruf verloren haben oder er beschädigt wurde. In einem Interview mit ‘The Hollywood Reporter’ wurde Dakota Johnson über die Zusammenarbeit mit den in Ungnade gefallenen Stars befragt und Johnson kritisiert die “Cancel Culture” hart.

„Cancel Culture ist so eine f****** belastende Situation. Ich hasse diesen Begriff“, so Dakota. “Ich glaube daran, dass Menschen sich ändern können. Ich möchte an die Kraft eines Menschen glauben, sich zu ändern und weiterzuentwickeln und anderen Menschen zu helfen“, sagte Johnson weiter. „Ich glaube, dass es definitiv eine große Überkorrektur gibt. Aber ich glaube, dass es einen Weg gibt, wie das Pendel die Mitte finden kann.“

Die ‘Fifty Shades of Grey’-Darstellerin sagte, sie habe nie negative Erfahrungen mit den drei Männern gemacht – die alle drei mit Vorwürfen von häuslichem, sexuellem und emotionalem Missbrauch konfrontiert sind. „Ich habe das nie aus erster Hand von einem dieser Leute erfahren“, sagte sie über ihre früheren Co-Stars. „Ich hatte eine unglaubliche Zeit, mit ihnen zu arbeiten; ich bin traurig über den Verlust von großen Künstlern. Ich bin traurig über Menschen, die Hilfe brauchen und sie vielleicht nicht rechtzeitig bekommen. Ich bin traurig über jeden, der verletzt wurde oder dem etwas zugestoßen ist. Es ist einfach sehr traurig.“

©Bilder:BANG Media International – Dakota Johnson – Golden Globes 2015 – Famous