Dakota Johnson würde Anne Hathaway für immer küssen
Dakota Johnson hat bei den Dreharbeiten zu 'Verity' offenbar besonderen Gefallen an ihren Kussszenen mit Anne Hathaway gefunden.
Dakota Johnson hat bei den Dreharbeiten zu 'Verity' offenbar besonderen Gefallen an ihren Kussszenen mit Anne Hathaway gefunden.
Die 36-Jährige scherzte nun, sie könnte ihre Kollegin problemlos "für den Rest meines Lebens" küssen. Johnson, Hathaway und Josh Hartnett spielen gemeinsam in dem Psychothriller mit, in dem es zwischen ihren Figuren reichlich Leidenschaft gibt. Bei einem Interview mit 'Extra' brachte Hathaway die Situation auf den Punkt: "Wir haben uns alle gegenseitig geküsst!"
Johnson hatte allerdings schnell einen persönlichen Favoriten. "Ich würde Annie für den Rest meines Lebens jeden Tag küssen", erklärte sie lachend und wandte sich direkt an Hathaway: "Wenn du mich brauchst, bin ich da. Sorry, Josh!" Hathaway wiederum versicherte Hartnett, dass dieser ebenfalls nicht über mangelnde Bewunderung klagen könne. "Jede Frau auf der Welt schmachtet dich an", sagte sie. Der 48-Jährige kommentierte das lediglich mit einem trockenen: "Lächerlich."
Trotz der düsteren Geschichte von 'Verity' herrschte hinter den Kulissen offenbar eine ausgesprochen lockere Atmosphäre. Hartnett erinnerte sich an ein hervorragendes Verhältnis zwischen den drei Hauptdarstellern. "Für einen Film, der so intensiv, verdreht und düster ist, haben wir einfach nur gelacht", sagte er. Während es vor der Kamera um Liebe, Spannung und Lust gegangen sei, hätten sie zwischen den Szenen vor allem herumgealbert. Hathaway formulierte es ähnlich: "'Verity' ist ein sexy Thriller, aber zwischen den Takes sind wir einfach Kumpel."
In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Colleen Hoover engagiert Jeremy Crawford, gespielt von Hartnett, die Schriftstellerin Lowen Ashleigh (Johnson). Sie soll die erfolgreiche Buchreihe seiner Frau Verity (Hathaway) vollenden, nachdem diese schwer erkrankt ist und weder laufen noch sprechen kann. Dabei entwickelt sich eine Geschichte, in der zunehmend unklar wird, wem überhaupt zu trauen ist. Genau diese Unsicherheit soll nach dem Wunsch der Darsteller auch nach dem Abspann für Diskussionen sorgen. Hathaway verglich den Film mit einem System aus Spiegeln. Man glaube, etwas Bestimmtes zu erkennen, nur um festzustellen, dass tatsächlich etwas anderes reflektiert werde. Dadurch müsse das Publikum nicht nur hinterfragen, was es sieht und glaubt, sondern auch, warum es bestimmten Personen eher vertraut als anderen.
Hartnett hofft deshalb auf unterschiedliche Interpretationen. Die Zuschauer sollten nach dem Film darüber diskutieren, was tatsächlich passiert sei – und sich darüber "ein bisschen streiten".
Auch Johnson gefällt, dass 'Verity' keine einfachen Antworten liefert. "Die ganze Zeit fragt man sich, wer der Bösewicht ist", erklärte sie. Gerade das mache für sie den Reiz der Geschichte aus. "Ich glaube, das Publikum hat es satt, Informationen mit dem Löffel gefüttert zu bekommen und gesagt zu bekommen, was es glauben soll", sagte Johnson. Deshalb gefalle ihr die Vorstellung, dass am Ende jeder selbst entscheiden müsse, welcher Version der Geschichte er glaubt.