Damian Lewis beeindruckte 'Pressure'-Regisseur mit seinem 'fotografischen Gedächtnis'
Damian Lewis beeindruckte 'Pressure'-Regisseur mit seinem 'fotografischen Gedächtnis'.
Damian Lewis beeindruckte den Regisseur von 'Pressure', Anthony Maras, mit seinem "fotografischen Gedächtnis" am Set.
Der 55-jährige Schauspieler spielt in dem neuen Zweite-Weltkrieg-Drama den britischen Kommandeur Field Marshal Bernard Montgomery. An seiner Seite sind Andrew Scott als Meteorologe der Royal Air Force, James Stagg, und Brendan Fraser als US-General Dwight D. Eisenhower zu sehen. Der Film erzählt, wie Wetterberichte die Planung der D-Day-Landungen beeinflussten. Maras verriet, dass er von Lewis' Fähigkeiten überrascht war, nachdem der Star eine lange und komplizierte Rede nur Minuten vor der Aufnahme auswendig gelernt hatte.
Bei der Premiere von 'Pressure' in London sagte Maras gegenüber 'PEOPLE': "Damian Lewis musste eine Szene drehen, in der er zwei Minuten lang vor einem Video oder einem Filmprojektor sprechen musste, das alle Vorbereitungen für den D-Day bis zu diesem Zeitpunkt zeigt. Wir haben das erst im letzten Moment geschnitten. Er hatte keine Zeit zur Vorbereitung, also wollte ich es zunächst am Computer so einrichten, dass es zu seiner Sprechgeschwindigkeit passt. Doch er sagte: 'Vergiss das alles, zeig mir das Video.'" Maras erklärte, dass Lewis es schaffte, die Rede perfekt vorzutragen, obwohl er die Worte erst zweimal gehört hatte. Er fügte hinzu: "Ich weiß nicht, was für ein fotografisches, seltsames Gedächtnis er hat, aber er synchronisierte seine Rede bis auf den Frame, bis auf die Sekunde mit dem, was hinter ihm ablief – und das hatte er erst zweimal gesehen. Er hat da irgendwie ein besonderes Talent für, oder vielleicht Augen im Hinterkopf, ich weiß es nicht."
Scott hatte zuvor über die Rolle des Kriegs-Meteorologen gesprochen und dem 'BBC' gegenüber gesagt, dass er glücklich war, einen "ungesungenen Helden" aus dem echten Leben auf die Leinwand zu bringen. Er sagte: "Group Captain James Stagg war vielleicht nicht der charmanteste Mensch, aber ich denke, er hatte eine enorme Demut gegenüber der Natur. Und das ist eines der Themen, die ich im Film sehe. Er erschien mir als eine außergewöhnlich interessante Filmfigur sowie als ein ungesungener Held der Geschichte."