Damien Chazelle: ‚First Man‘ ist nicht anti-amerikanisch

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Damien Chazelle und die Söhne von Neil Armstrong verteidigen ihre Behauptungen, ‚First Man‘ sei nicht anti-amerikanisch.
Ryan Gosling spielt in dem Drama, das die Geschichte der NASA-Mission erzählt, die den ersten Menschen auf den Mond brachte, den verstorbenen Astronauten Neil Armstrong. Der Film befindet sich allerdings scharf in der Kritik, nachdem Gosling erklärte, Armstrongs Spaziergang auf dem Mond sei "weitgehend nicht als amerikanische, sondern als Errungenschaft der Menschheit angesehen worden". Regisseur Chazelle und die Söhne des ersten Mannes auf dem Mond, Rick und Mark, bestehen allerdings weiterhin darauf, dass die Entscheidung, keine Szene zu integrieren, in der Armstrong eine Flagge hisst, keinesfalls eine anti-amerikanische Botschaft ist. Der Regisseur erklärte nun in einem Statement: "In ‚First Man‘ zeige ich die amerikanische Flagge, wie sie auf der Mondoberfläche weht, aber wie die Flagge physisch in den Boden gepflanzt wurde, ist einer mehrerer Momente der Apollo 11-Mondmission, auf die ich mich nicht fokussieren wollte. Um die Frage anzusprechen, ob das ein politisches Statement sein soll, die Antwort ist nein. Mein Ziel bei diesem Film war es, das Ungesehene mit dem Publikum zu teilen, die unbekannten Aspekte der amerikanischen Mission zum Mond – insbesondere Neil Armstrongs persönliche Saga und was er vielleicht gedacht und während diesen berühmten paar Stunden gefühlt hat. Ich wollte, dass der primäre Fokus in dieser Szene auf Neils einsamen Momenten auf dem Mond liegt […]."

Die Armstrong-Söhne Rick und Mark äußerten sich ebenfalls: "Diese Geschichte ist menschlich und universal. Natürlich zelebriert sie eine amerikanische Errungenschaft. Sie feiert auch eine Errungenschaft ‚für die gesamte Menschheit‘, wie es auf der Plakette steht, die Neil und Buzz auf dem Mond gelassen haben. Es ist eine Geschichte eines normalen Mannes, der große Opfer bringt und immensen Verlust durchlebt, um das Unmögliche zu erreichen. Obwohl Neil sich selbst nicht so sah, war er ein amerikanischer Held."

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