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Daniel Radcliffe versteht den Ärger über Johnny Depps Casting

Wusstest Du schon...

Abgemagert, aber lächelnd: Brad Pitt meldet sich zurück

Im ersten Teil von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ hatte Johnny Depp (54) nur einen Gastauftritt als Gellert Grindelwald. Im zweiten Film wird er eine größere Rolle spielen, und einige Fans hätten es lieber gesehen, wenn Depp ersetzt worden wäre. Der Grund: Der Hollywood-Star wurde beschuldigt, seine Ex-Frau Amber Heard (31) geschlagen zu haben. Depp bekam Rückendeckung vom Studio Warner Bros., dem Regisseur David Yates (54) und auch von Harry-Potter-Schöpferin J.K. Rowling (52). Daniel Radcliffe (28), der Potter in acht Filmen spielte, schlägt hingegen etwas andere Töne an.

„Ich verstehe, dass die Menschen verärgert sind“

Im Gespräch mit „Entertainment Weekly“ betonte er, wie schwer es für ihn sei, sich kritisch über Produzenten und ein Franchise zu äußern, „die mir einen großartigen Start ins Leben und einen tollen Job gegeben haben“. Dennoch fügte er hinzu: „Ich verstehe, warum die Menschen verärgert über die bisherige Rückmeldung sind.“ Er zog einen Vergleich zur National Football League, in der Spieler für Marihuana-Konsum verhaftet werden würden, während viel schlimmeres Verhalten von berühmteren Spielern toleriert würde. „Was mir hier besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass wir jemanden hatten, der wegen Gras gemaßregelt wurde, und was Johnny vorgeworfen wird, ist natürlich viel schlimmer als das.“

Radcliffe spielt damit auf Jamie Waylett (28) an, der in den „Harry Potter“-Filmen Vincent Crabbe, der aus dem Zweiteiler „Die Heiligtümer des Todes“ gestrichen wurde, nachdem er 2009 für den Besitz von Marihuana-Pflanzen verhaftet worden war.

Depp leugnete, gegen Heard handgreiflich geworden zu sein. Im Rahmen ihrer Scheidungsvereinbarung hatten er und Heard ein Statement veröffentlicht, in dem es heißt: „Keine der beiden Seiten hat falsche Angaben gemacht, um sich finanziell zu bereichern. Es gab nie die Absicht, körperlich oder emotional verletzend zu sein. Amber wünscht Johnny für die Zukunft alles Gute.“ Auf diese Erklärung hatte sich unter anderem J.K. Rowling bezogen, als sie Depps Besetzung in dem Film verteidigte.

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