Danny Boyle: Bond-Ausstieg war eine ‚Schande‘

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Laut Danny Boyle war sein Rückzug von ‚Bond 25‘ eine "große Schande".
Der 62-jährige Regisseur hatte eigentlich bereits einen Vertrag unterschrieben, um das 25. Leinwandabenteuer des legendären britischen Geheimagenten zu inszenieren. Aufgrund von "kreativen Differenzen" mit den Produzenten der Reihe, Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, trat er im vergangenen August allerdings den Rückzug an und erklärte nun, ein Streit bezüglich des Drehbuchs sei der Auslöser gewesen. Dem Filmmagazin ‚Empire‘ sagte Boyle: "Ich habe ziemlich viel über mich selbst gelernt, als ich an Bond arbeitete. Ich arbeite als Partner mit Autoren zusammen und ich bin nicht darauf vorbereitet, das zu ändern. Es lief sehr, sehr gut, aber sie wollten diesen Weg nicht mit uns gehen. Also entschieden wir, getrennte Wege zu gehen."

Seit dem Ausstieg des britischen ‚Slumdog Millionär‘-Regisseurs übernahm Filmemacher Cary Joji Fukunaga das Zepter und Boyle wollte auch aus Respekt vor seinem Kollegen keine genauen Details über die Auseinandersetzung verraten. Er erklärte weiter: "Es wäre unfair, zu sagen, um was es ging, weil ich nicht weiß, was Cary machen wird. Ich bekam eine sehr nette Nachricht von ihm und ich wünschte ihm das Beste… es ist einfach eine große Schande."

Der 62-Jährige hatte mit seinem Autoren-Kollaborateur John Hodge am Bond-Drehbuch geschrieben und obwohl es mittlerweile von den Produzenten fallengelassen wurde, glaubt Boyle dennoch, dass aus ihm ein "sehr guter" 007-Film entstanden wäre. "Was John [Hodge] und ich machten, war sehr gut, dachte ich. Es war noch nicht beendet, aber es hätte sehr gut werden können", berichtete er.

Der heiß erwartete Blockbuster sollte Berichten zufolge ‚Shatterhand‘ heißen, aber Barbara Broccoli deutete kürzlich an, dies entspräche nicht der Wahrheit. In dem also weiterhin unbetitelten Werk wird Daniel Craig vermutlich zum letzten Mal in der Rolle des Martini-trinkenden Superspions zu sehen sein – wer auf ihn folgt, ist ebenfalls noch unklar.

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