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Das Leben der Stil-Ikone und Hollywood-Legende Audrey Hepburn

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88 Jahre wäre sie heute alt. Audrey Hepburn (1929 – 1993) gilt auch 25 Jahre nach ihrem Tod als große Hollywood-Legende und Stil-Ikone. Sie wird in einem Atemzug mit Marilyn Monroe, Sophia Loren, Grace Kelly und Elizabeth Taylor als eine der prägendsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts genannt – und das, obwohl sie völlig aus dem Schönheitsideal der damaligen Zeit herausfiel.

Audrey, die Stilikone

Während Regisseur Billy Wilder (1906 – 2002), mit dem sie 1954 „Sabrina“ drehte, über sie sagte: „Dieses Mädchen wird den Busen noch völlig aus der Mode bringen“, war der französische Modemacher Hubert de Givenchy (90), mit dem Hepburn später eine tiefe Freundschaft verband, beim ersten Treffen mit seiner Muse in spe regelrecht entsetzt – er hatte eigentlich ihre Namensvetterin Katharine Hepburn (1907 – 2003) erwartet. „Nun ja, es war eine Enttäuschung“, soll er gesagt haben.

Doch Audrey Hepburn hatte sich da mit ihrem mädchenhaften Modestil bereits in die Herzen des Kinopublikums geschlichen. Weite, wippende Rücke, überdimensionale Sonnenbrillen, Nickitüchlein, knöchellange 7/8-Hosen und flache Ballerinas waren ihr Markenzeichen. Nicht zu vergessen das kleine Schwarze, in dem sie als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ (1961) einen ihrer größten Erfolge feierte…

Schwerer Start, großes Glück

Dabei hätte die in Belgien geborene Hollywood-Ikone mit den niederländisch-britischen Wurzeln beinahe nicht einmal das Kleinkindalter erreicht. Als Baby war sie schwer an Keuchhusten erkrankt. Später sagte sie dazu: „Wenn ich eine Biografie schreiben würde, würde ich so anfangen: Ich wurde in Brüssel, Belgien, am 4. Mai 1929 geboren … und starb sechs Wochen später.“ Doch so schwer der Start ins Leben auch war, …

… war Hepburns Karriere von Anfang an mit Erfolg gekrönt. Für ihre allererste Hauptrolle in „Ein Herz und eine Krone“ wurde sie 1954 sowohl mit einem Golden Globe als auch mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. 1995 erhielt sie außerdem den Golden Globe als weltweit beliebteste Kinoschauspielerin. Ursprünglich hatte Audrey Hepburn eine professionelle Ballettausbildung genossen.

Weil sie jedoch im zweiten Weltkrieg große Hungersnot erlitten hatte, war ihr Muskelwachstum beeinträchtigt worden, was dazu führte, dass sie ihre Tanzkarriere nie wirklich ausbauen konnte. Dafür tanzte sie 1957 an der Seite des großen Fred Astaire (1899 – 1987) in „Ein süßer Fratz“ – ein weiterer Film in der langen Liste der heute als Klassiker geltenden Werke in Hepburns Filmografie…

Und was machte die Liebe?

In Liebesdingen hatte die Filmschauspielerin allerdings nicht immer so viel Glück. Nach drei Fehlgeburten bekam sie zwei Söhne von zwei unterschiedlichen Männern. Ihr erster Sohn Sean Hepburn Ferrer (57) aus der Ehe mit ihrem Schauspiel-Kollegen Mel Ferrer (1917 – 2008) kam 1960 zur Welt. Zehn Jahre später, als Hepburn längst mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti (1938 – 2007) verheiratet war, wurde ihr zweiter Sohn Luca Dotti (47) geboren.

In ihren Ehen – die erste von 1954 bis 1968, die zweite von 1969 bis 1980 – war sie nie wirklich glücklich. Trotz der langen Beziehungen soll sich die erfolgreiche Schauspielerin meist sehr einsam gefühlt haben.

Nach der Trennung von Dotti nach 13 Ehejahren war sie bis zu ihrem Tod mit dem Schauspieler Robert Wolders (81) liiert, mit dem sie viel reiste, um in Entwicklungsländern humanitäre Hilfe zu leisten. Hepburn war äußerst engagiert im Hinblick auf benachteiligte Menschen und war bis zu ihrem Tod Sonderbotschafterin von UNICEF. 1992 diagnostizierten Ärzte bei ihr Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium, dem sie schließlich auch erlag. Sie starb am 20. Januar 1993 in der Schweiz.

Als unsterbliche Legende lebt sie bis heute in den Herzen der Film- und Modeliebhaber weiter.

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