David Schwimmer: „Friends“-Ruhm war hart

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Mit einer TV-Serie weltweit bekannt werden – für viele Schauspieler ist das ein großer Traum. Ausgerechnet David Schwimmer (49), den Ross aus der 90ies-Kultreihe „Friends“, hat der Ruhm aber auch in eine handfesten Lebenskrise geführt, wie er jetzt dem „Hollywood Reporter“ in einem Podcast erzählt hat. Schwimmer spricht in dem Interview von einem „großen, lebensverändernden Ereignis“, das mit dem „Friends“-Erfolg über ihn hereinbrach.

„Für mich persönlich war das ziemlich verstörend und es hat meine Beziehungen zu anderen Menschen in einer Art verändert, an die ich mich erst nach Jahren angepasst und gewöhnt hatte“, sagte der Star. Er sei froh, dass er die Erfahrung zusammen mit seinen Kollegen Courtney Cox, Matthew Perry und Co. gemacht habe, erklärte Schwimmer. Normale Menschen hätten ihn plötzlich auf eine „schmeichelhafte, aber meist sehr aufdringliche Weise behandelt“: „Es war aufregend und spaßig“, aber „bisweilen auch wirklich furchteinflößend“.

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„Ich wollte mich unter einer Baseball-Kappe verstecken“

Zugleich erzählte Schwimmer – der nach „Friends“ ein gutes Jahrzehnt lang in ein Karriereloch fiel – das Leben als TV-Star habe auch sein schauspielerisches Konzept durcheinander gebracht. „Was ich bis dahin als Schauspieler gelernt hatte, war, das Leben zu beobachten und andere Leute zu beobachten, also bin ich mit offenen Augen durch die Welt gelaufen und habe mit Leuten interagiert und sie beobachtet.“ Der Ruhm habe dieses Konzept zerstört: „Er hat mich dazu gebracht, mich unter einer Baseball-Kappe verstecken und nicht gesehen werden zu wollen.“

Immerhin hat Schwimmer nun, mehr als 20 Jahre nach dem Start von „Friends“ offenbar das Schlimmste überstanden. Zuletzt stand er wieder mit großem Erfolg für die Miniserie „The People v O.J. Simpson“ vor der Kamera. Für seine Rolle als Rob Kardashian ist er für einen Emmy nominiert worden.

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