Deep Purple verschieben Tour: "Sehr ernsthafte Risiken" für Ian Gillan

Nach einem gesundheitlichen Notfall hat sich Deep-Purple-Sänger Ian Gillan zu Wort gemeldet. Die Band wird keines der restlichen Konzerte der Europatour spielen, weil dies mit "sehr ernsthaften Risiken" für Gillan einhergehen würde.

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Ian Gillan hat nach gesundheitlichen Problemen in Leipzig den Rest der Europatour von Deep Purple vorerst abgesagt.
Ian Gillan hat nach gesundheitlichen Problemen in Leipzig den Rest der Europatour von Deep Purple vorerst abgesagt. Foto: imago images/Gonzales Photo/Ketil Martinsen

Wegen eines medizinischen Notfalls bei Deep-Purple-Sänger Ian Gillan (81) wurden kürzlich Konzerte in Leipzig und Hamburg vorerst abgesagt. Jetzt wird öffentlich, dass der komplette Rest der derzeit eigentlich laufenden Europatournee der Rocker aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden muss.

Gillan hat die Termine in einer persönlichen Mitteilung verschoben. In einem Statement auf dem Instagram-Account der Band wendet sich der britische Sänger an die Fans. Er dankt darin zunächst allen für die Genesungswünsche und die Unterstützung. Gillan erklärt daraufhin, dass er in Leipzig "ein medizinisches Problem" hatte, das eine dringende Behandlung im Krankenhaus erfordert habe.

Keine Auftritte "auf Anraten meines medizinischen Teams"

Zwar teilt Gillan nicht mit, um welches Problem es sich genau gehandelt hat, es scheint aber schwerwiegend gewesen zu sein. Er habe darauf gehofft, dass er den Rest der Tour spielen könne, damit wären ihm zufolge aber "sehr ernsthafte Risiken" verbunden.

Daher habe die Band "auf Anraten meines medizinischen Teams und meines Managements beschlossen", den verbleibenden Teil der Europatournee "bis auf Weiteres zu verschieben", schreibt er weiter. Gillan tue es leid, falls dadurch Unannehmlichkeiten entstehen, die Entscheidung liege allerdings im besten Interesse aller.

Deep Purple sollten in den kommenden Tagen laut Angaben auf der Homepage der Band eigentlich in Dortmund, Berlin, Frankfurt und Nürnberg auftreten. Danach wären Konzerte in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien bis Ende November auf dem Terminplan gestanden.

Mögliche Ersatztermine für die Shows werden bislang nicht genannt. Auch ist unklar, wie es im Dezember weitergehen wird. Vor dem Jahreswechsel sollen eigentlich noch mehrere Konzerte in Lateinamerika steigen. Dazu wurde bislang aber nichts mitgeteilt.

(wue/spot)