Deshalb redet Kelly Osbourne nicht mehr mit Schwester Aimee
Ozzy und Sharon Osbourne bekamen zusammen drei Kinder. Doch nur zwei reden miteinander. Kelly Osbourne erklärte jetzt, weshalb sie die Hoffnung auf eine Versöhnung mit Schwester Aimee aufgegeben hat.
Kelly (41) und Aimee Osbourne (43) haben keinen Kontakt mehr. Den Grund dafür nannte Kelly Osbourne, die jüngere Tochter von Ozzy (1948-2025) und Sharon Osbourne (73), im Podcast "We Need To Talk". Sie akzeptiere und respektiere ihre Schwester. Dennoch müsse auch sie Grenzen setzen. "Wenn du mich nicht so akzeptierst, wie ich bin, und ständig versuchst, mich zu ändern, schreckliche Dinge über mich sagst und dich offenbar richtig wohlfühlst, wenn es mir nicht gut geht, dann will ich dich nicht in meinem Leben haben", machte sie deutlich.
Sie schließt Versöhnung aus
Auf die Frage, ob es Hoffnung auf eine Versöhnung gebe, antwortete Osbourne klar mit "Nein, nein". Die Sängerin finde es schade, dass sie nie eine große Schwester gehabt habe. "Ich musste mir bestimmte Dinge, die dir eigentlich eine große Schwester hätte beibringen sollen, selbst beibringen. Da hege ich schon einen gewissen Groll", erzählte Osbourne.
"Es waren immer nur Jack und ich", sagte sie über ihren Bruder Jack Osbourne (40). Ihre Schwester habe sie "eigentlich nie wirklich wahrgenommen". Aimee Osbourne habe sich auf sich selbst fokussiert. "Und ich habe, wenn ich ehrlich bin, bis zu einem gewissen Grad das Gefühl, dass sie sich für uns geschämt hat", fügte sie hinzu. Mit "uns" meine sie "die gesamte Familie".
Das sagt Aimee Osbourne
Aimee Osbourne war nie mit ihrer Familie in der Reality-Doku-Soap "The Osbournes" aufgetreten. Sie habe ihre eigene "Privatsphäre innerhalb dieser Familie immer sehr geschätzt", erklärte sie 2020 im Gespräch mit dem New Yorker Radiosender Q1043. Zudem habe sie sich die Chance geben wollen, "mich tatsächlich zu einem Menschen zu entwickeln, anstatt nur als Teenager in Erinnerung zu bleiben".
Später startete sie eine Schauspielkarriere, war jedoch nur in wenigen Produktionen zu sehen. Dazu zählt die Adaption von "Wuthering Heights" aus dem Jahr 2003. In den 2010er-Jahren gründete sie die Band ARO. 2020 erschien das erste und bislang einzige Album.
Zu ihrem Verhältnis zu Kelly und Jack Osbourne äußerte sie sich 2015 nur knapp. "Ich würde nicht sagen, dass zwischen uns eine gewisse Leichtigkeit herrscht", sagte sie der britischen Zeitung "The Independent". Sie würden sich gegenseitig akzeptieren. "Verbringen wir Zeit miteinander? Nein", erzählte sie.
(paf/spot)