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“Die besten Lauf-Events der Welt” – Achtung, Ansteckungsgefahr!

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Laufen ist langweilig? Mag für Leute, die den Sport nicht betreiben, so sein. Doch diese denken womöglich nur an Anstrengung, Monotonie und kaputte Knochen, Bänder und ähnliches. Wenn Sie solche Leute kennen und diese vom Gegenteil überzeugen wollen, dann geben Sie ihnen doch mal folgendes Buch in die Hand: “Die besten Lauf-Events der Welt” (Heel-Verlag, 156 Seiten) von Natalie Rivard.

Damit auch eine möglichst große Zielgruppe angesprochen wird, schließt die Autorin keine Läufe aus: Egal ob Volksveranstaltung, Spaßlauf, Cross-Rennen, Marathon oder Ultra-Läufe – für jeden Leser ist etwas geboten. Dennoch wendet sich das Buch doch eher an Einsteiger, denen so deutlich gemacht wird, welch großes Spektrum Laufen bietet. Denn jeder ambitionierte Läufer ist durch Kollegen, Newsletter und andere Quellen so gut vernetzt, dass dieses Buch für ihn eher Schmöker-Charakter haben kann.

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Die Kleinen sind die feinen

Und das ist nicht abwertend gemeint. Denn selbst wenn man es ausschließt, an einem der vielen verschiedenen, kurz skizzierten Läufe teilzunehmen, macht es doch Freude, die Kleinode unter den Laufveranstaltungen rund um den Globus zu entdecken.

Gut gewählt ist der Platz, der jedem Lauf eingeräumt wird. Nicht zu lang beschrieben, so dass es fade werden könnte. Und nicht zu knapp, so dass der Leser genug erfährt. Wenn er dann auf den Geschmack gekommen ist, führt eh kein Weg daran vorbei, sich im Netz kundig zu machen. Was fehlt, sind die ungefähren Kosten, die auf einen bei der Anmeldung zukommen.

200 Läufe samt Information dazu – das klingt auf den ersten Blick erst einmal viel. Der Übersichtlichkeit dienlich ist hier die Kapiteleinteilung, die sich nach den Weltregionen richtet. Darüber hinaus gibt es noch ein Verzeichnis, das die Läufe thematisch einordnet und sie so noch besser finden lässt.

Zu gern wüsste man, wie viele der Läufe die Autorin selbst absolviert hat. Und woher Sie ihre Informationen hat, die über das hinausgehen, was man selbst im Netz finden kann. Manchmal wurde einfach nur der Text von der Homepage der jeweiligen Veranstaltung übersetzt oder angepasst. Zudem oder gerade deswegen sind die kurzen Berichte zu den Läufen doch qualitativ sehr unterschiedlich.

Textqualität zu schwankend

Texte, zu denen die Autorin persönliche Kommentare von Teilnehmern eingesammelt hat, sind selbstredend interessanter als die von Rennen, zu denen sie keine persönliche Bewertung abgibt. Auffällig ist auch, dass die Übersetzungen oft ein wenig gestelzt wirken. Die Sprache so zu umständlich. Was ja, in Anbetracht der relativ kurzen Texte, einfach zu vermeiden gewesen wäre. Dass die Auswahl doch auch sehr Kanada-lastig ist, wer will es der Autorin verübeln.

Unser Fazit: Wenn durch das Buch nur ein Leser für diesen tollen Sport gewonnen werden kann, dann hat es schon seinen Zweck erfüllt. Und wenn man dann noch an einem kleinen Lauf teilnimmt, der oft von Personen mit viel Herz und Engagement auf die Beine gestellt wird und so hilft, diese zu finanzieren – umso besser.

(nia/spot)

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