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Die Erben von Prince fürchten um ihr Geld

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Bis die Hinterbliebenen des verstorbenen Popstars Prince (1958 – 2016, „Purple Rain“) ihr Erbe antreten können, wird davon womöglich nicht mehr viel übrig sein. Das zumindest befürchten seine Geschwister, die das Vermögen unter sich aufteilen sollen, denn die Nachlassverwaltung verschlingt derzeit Unsummen an Geld. Wie das Klatschportal „TMZ“ aus offiziellen Unterlagen erfahren haben will, verbraten die Nachlassverwalter bis zu 600.000 US-Dollar (rund 490.000 Euro) pro Monat.

So nachlässig wird Princes Erbe behandelt

Nun ist ein Vermögen wie das von Prince, das auf 250 Millionen Dollar (200 Millionen Euro) geschätzt wird, natürlich nicht so schnell verschwunden, doch scheinen die Ausgaben kein Ende zu nehmen. Comerica Bank & Trust, die sich um den Nachlass kümmert, nimmt hierfür 125.000 Dollar ein. Doch ein Großteil der Kosten gehe auf Anwaltsrechnungen zurück, die weitaus undurchsichtiger sind. Hierbei geht es unter anderem um die Klage durch Princes Label gegen Roc Nation oder steuerliche Angelegenheiten. Die Anwaltsfirma Fredrikson & Byron P.A. stellt hierfür nicht nur selbst Rechnungen, sondern hat auch weitere Anwälte engagiert, die sich wiederum um Dinge wie Markenrecht oder Angelegenheiten in Übersee kümmern sollen.

Ende vergangenen Jahres hatte es bereits Berichte gegeben, dass verschiedene rechtliche Belange wie die Verteidigung eines Plattenvertrags, der aufgehoben worden war, nicht im Interesse der Erben gehandhabt würde. Auch soll es einen Wasserschaden in Princes Tresorraum gegeben haben.

Die fünf rechtmäßigen Erben der Pop-Ikone – seine Schwester Tyka Nelson sowie seine fünf Halbgeschwister Sharon Nelson, Norrine Nelson, John Nelson, Omarr Baker und Alfred Jackson – dürfen ihren Anteil frühestens im Mai dieses Jahres erhalten, denn um das Vermögen hatte es einen Rechtsstreit gegeben: Nach dem Tod des Sängers im April 2016 hatten ursprünglich 45 Personen Anspruch auf sein Erbe angemeldet. Im vergangenen Jahr hatten die fünf Sieger des Rechtsstreits vergeblich versucht, Comerica als Treuhänder zu entlassen.

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