"Die Gerüchte stimmen": Tom Cruise spricht über seinen Ruf
Tom Cruise ist für seinen Ehrgeiz und hohe Ansprüche bekannt. In einem seltenen Interview spricht der Hollywoodstar nun offen über seinen Ruf und verrät, was er potenziellen Co-Stars vor einem gemeinsamen Dreh sagt.
Ob Tonaufnahmen vom Set von "Mission: Impossible 7", auf denen er der Filmcrew lautstark und mit zahlreichen Schimpfwörtern Vorwürfe macht, oder sein berühmter Sprung auf das Sofa von Talkshow-Ikone Oprah Winfrey (72): Tom Cruise (64) ist für sein ausgesprochen intensives Auftreten bekannt. Dass er auch bei der Arbeit viel von sich und anderen verlangt, bestätigt der Hollywoodstar nun selbst in einem seltenen Interview.
Tom Cruise warnt seine Co-Stars vor hohen Anforderungen
"Ich arbeite hart, und die Leute, die mit mir zusammenarbeiten, wissen das. Ich stelle hohe Anforderungen und mache daraus keinen Hehl", sagte der 64-Jährige im Gespräch mit "GQ".
Auch potenzielle Co-Stars warnt Cruise nach eigener Aussage schon vor Beginn eines gemeinsamen Projekts vor: "Die Gerüchte stimmen", sage er ihnen - verbunden mit der Frage: "Und willst du das?"
Tom Cruise: "Ich bin eben intensiv"
Auch sein nächstes Kinoprojekt scheint gut zu diesem kompromisslosen Arbeitsethos zu passen. In "Digger" von "The Revenant"-Regisseur Alejandro González Iñárritu (63) spielt Cruise den exzentrischen Öl-Magnaten Digger Rockwell, dessen Handlungen eine globale Katastrophe auslösen. In der Filmbeschreibung wird seine Figur als "der mächtigste Mann der Welt" bezeichnet, der sich "auf eine verzweifelte Mission" begibt, um zu beweisen, dass er der Retter der Menschheit ist, bevor die von ihm ausgelöste Katastrophe alles zerstört.
Dass Cruise dabei einmal mehr mit voller Intensität zu Werke geht, dürfte kaum überraschen. Schließlich begleitet ihn genau diese Zuschreibung nach eigener Aussage schon seit Beginn seiner Karriere. Immer wieder werde ihm gesagt, er sei "so intensiv", erzählt er im "GQ"-Interview. Seine Antwort darauf: "Ich weiß gar nicht, was ich darauf antworten soll. Ich bin eben intensiv."
Diese Haltung prägt offenbar auch seine Arbeit. "Ich beschäftige mich ständig mit irgendetwas. Ich lerne ständig etwas dazu, immer. Filme fangen nicht erst an, wenn man sie dreht und am Set steht", erklärt Cruise.
Wecke etwas sein Interesse, wolle er es möglichst genau verstehen und die dafür nötigen Fähigkeiten erlernen. Sein Ziel sei es, sich so lange mit einer Sache auseinanderzusetzen, bis er "die Verwirrung hinter sich lassen" könne.
Für seine Filme geht Cruise an die Grenzen
Wie weit Cruise für seine Filme geht, hat er vor allem bei der "Mission: Impossible"-Reihe immer wieder eindrucksvoll demonstriert. So kletterte er an der Außenfassade des 163 Stockwerke hohen Burj Khalifa in Dubai, hing beim Start an der Außenseite eines Flugzeugs, brach sich bei einem Sprung von einem Gebäude zum nächsten den Fuß und stürzte sich auf einem Motorrad von einer Klippe, bevor er mit dem Fallschirm weiterflog. Und das sind nur einige der spektakulären Stunts, die Cruise im Laufe seiner Karriere selbst absolvierte.
(lau/obr/spot)