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Die Kino-Tipps im März

Wusstest Du schon...

Sophie Turner: Sie kann noch immer nicht glauben, verlobt zu sein

Die zarte Liebe zwischen zwei Männern? Die Neuerfindung der berühmtesten Videospiel-Heldin aller Zeiten? Oder doch lieber purer „Riesen-Roboter versus Mega-Monster“-Bombast? Der März wartet mit interessanten Streifen aus allen denkbaren Genres auf.

„Red Sparrow“, 1. März

Als eine Verletzung ihrer Karriere als Primaballerina ein Ende setzt, sehen Dominika (Jennifer Lawrence) und ihre Mutter einer trostlosen und unsicheren Zukunft entgegen. Daher lässt sie sich schnell dazu überreden, eine der neuesten Rekruten der Sparrow School zu werden. Einem Geheimdienst, der außergewöhnliche junge Menschen wie sie trainiert, ihren Körper und Verstand als Waffe einzusetzen. Dominika muss ihr Leben auf ihre neue machtvolle Situation abstimmen und das betrifft auch alle ihr nahestehenden Menschen, die sich durch sie in Gefahr befinden – darunter auch ein amerikanischer CIA-Agent (Joel Edgerton), der versucht, sie davon zu überzeugen, dass er die einzige Person ist, der sie trauen kann.

Einschätzung:

Ein Agententhriller im Stile von Luc Bessons „Nikita“, noch dazu mit Oscar-Star Jennifer Lawrence in der Hauptrolle der toughen Powerfrau – das verspricht allerbeste Unterhaltung. Regisseur Frances Lawrence (weder verwandt, noch verschwägert) bewies zudem schon mit seiner „Die Tribute von Panem“-Verfilmung, dass er weiß, wie man bei Frau Lawrence ihre beste Action-Seite herauskitzelt. Wer Lust auf Spionage und der damit stets einhergehenden Intrige hat, sollte sich „Red Sparrow“ ansehen.

„Call Me By Your Name“, 1. März

Der altkluge 17-jährige Elio Perlman (Timothée Chalamet) genießt den norditalienischen Sommer des Jahres 1983 auf der im 17. Jahrhundert errichteten Villa der Familie. Seine Zeit verbringt der italoamerikanische Junge damit, klassische Musik zu spielen und zu transkribieren, zu lesen und mit seiner Freundin Marzia (Esther Garrel) zu flirten. Eines Tages trifft der 24-jährige amerikanische Doktorand Oliver (Armie Hammer) als neuer Sommer-Praktikant von Elios Vater auf der Villa ein. Inmitten jener prächtigen, sonnengetränkten Szenerie entdecken Elio und Oliver die berauschende Schönheit aufblühenden Verlangens im Verlauf eines Sommers, der ihre Leben für immer verändern wird.

Einschätzung:

Bislang standen Filme, in denen Armie Hammer mitwirkte, selten unter einem guten Stern. Man erinnere sich nur an den Megaflopp „Lone Ranger“ oder den vom Radar verschwundenen „The Birth of a Nation – Aufstand zur Freiheit“. Nie jedoch lag es an Hammer, dass diese Filme kein Erfolg wurden. „Call Me By Your Name“ ist eine in jeder Hinsicht bezaubernde Liebesgeschichte zwischen zwei Männern. Das sahen offenbar auch die Verantwortlichen der Oscars so und vergaben vier Nominierungen (Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller – Timothée Chalamet, sowie Bester Filmsong).

„Tomb Raider“, 15. März

Lara Croft (Alicia Vikander) ist die Tochter eines exzentrischen Abenteurers, der spurlos verschwand, als sie noch ein kleines Mädchen war. Inzwischen ist Lara erwachsen, aber ihr fehlt ein klares Lebensziel. Eher unmotiviert brettert sie als Fahrradkurierin durch die Straßen von East London. Sie will sich ihren eigenen Weg suchen und lehnt daher auch die Leitung des globalen Konzerns ihres Vaters ebenso strikt ab, wie sie sich weigert, an seinen Tod zu glauben. Mittlerweile sind allerdings sieben Jahre vergangen, und man legt Lara nahe, sich allmählich mit der Realität abzufinden. Doch irgendetwas treibt sie dazu, endlich herauszufinden, was ihrem Vater eigentlich passiert ist. Ihre Suche beginnt dort, wo er zuletzt gesehen wurde: in dem legendären Grabmal auf einer mythischen Insel, die sich irgendwo vor der japanischen Küste befinden soll.

Einschätzung:

Zweifelsohne große Fußstapfen, in die Frau Vikander da treten muss. Immerhin ging Angelina Jolie wahrlich als fleischgewordene Version der Videospiel-Heldin Lara Croft durch. Doch wie die Gaming-Vorlage vollzieht nun eben auch das Leinwand-Pendant eine erfrischende Wandlung. Zumal, sind wir ehrlich, die Filme mit Jolie im besten Fall als Guilty-Pleasure angesehen werden konnten. Wie Oscar-Gewinnerin Vikander versucht, der Heldin ihren Stempel aufzudrücken, und ob das überhaupt gelingen kann, ist so oder so spannend mit anzusehen. Ja, liebe Herren, unabhängig der Oberweite.

„I, Tonya“, 22. März

Als erste Amerikanerin vollzog Tonya Harding (Margot Robbie) innerhalb eines Wettbewerbs gleich zwei sogenannte Dreifach-Axel – der anspruchsvollste Sprung im Eiskunstlauf. Ihr Name wird jedoch für alle Zeiten mit dem schlecht geplanten und stümperhaft durchgeführten Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan in Verbindung bleiben, das ihre Erzrivalin trainingsunfähig machen und Tonya den Sieg in den amerikanischen Meisterschaften sichern sollte – doch es kam anders…

Einschätzung:

In Hinblick auf „I, Tonya“ wurden Stimmen laut, die es durchaus als zynisch empfinden, dass der Film die Täterin als Hauptfigur auserkoren hat, nicht etwa das Opfer. Sicherlich ein berechtigter Einwand, aber dennoch eine vertretbare Entscheidung, solange man nicht die falsche Person glorifiziert. Robbies Darbietung einer offenkundig psychisch massiv gestörten Person ist eindringlich und ja, auch sehenswert. Den Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“ wird sie aber höchstwahrscheinlich nicht dafür abstauben. Dafür scheint die Konkurrenz dieses Jahr zu stark.

„Pacific Rim: Uprising“, 22. März

John Boyega spielt den rebellischen, einst hoffnungsvollen Jaeger-Piloten Jake Pentecost, dessen legendärer Vater (Idris Elba) damals im Krieg gegen die Kaiju genannten Monster sein Leben lassen musste. Inzwischen hat Jake jedoch seine Ausbildung abgebrochen und droht in die Kriminalität abzurutschen. Als plötzlich die Erde mit einer neuen, völlig überraschenden Attacke konfrontiert wird, stellt sich Jake der Herausforderung, das ruhmreiche Erbe seines Vaters anzutreten. An Jakes Seite kämpfen sein Pilotenrivale Lambert (Scott Eastwood) und die erst 15-jährige Jaeger-Hackerin Amara (Cailee Spaeny). Jeder von ihnen muss erkennen, nur in der heldenhaftesten Version von sich selbst zum Sieg gegen die Monster beitragen zu können.

Einschätzung:

Wie kann man Wolkenkratzer-große Roboter toppen, die Wolkenkratzer-große Monster vermöbeln – und umgekehrt? Mit „Pacific Rim“ sorgte Guillermo del Toro einst für offene Münder und extrem kurzweilige Unterhaltung. Zweite Teile versuchen gerne, das zu überbieten – was hier kaum möglich scheint. John Boyega und Eastwood-Sohnemann Scott werden aber ihr Bestes geben und auch wenn das nicht reicht, den ersten Teil zu schlagen, so reicht es sicherlich für zwei Stunden, in denen man seinem Gehirn Urlaub geben kann. Und das ist doch auch etwas.

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