Die Männerdomäne Hollywood

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Untersuchungen zeigten, dass mit einem Verhältnis von 2:1 männliche Charaktere in den erfolgreichsten Hollywood-Produktionen ihren weiblichen Gegenpart dominieren.
Ein Bericht, der im Journal ‚Sex Roles‘ veröffentlicht wurde, unterstrich einmal mehr die Geschlechterkluft in der amerikanischen Filmlandschaft, indem er offen legte, dass nur 32 Prozent der Charaktere in 50 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2016 weiblich waren.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2005 fand heraus, dass 28 Prozent aller Charaktere und 27 Prozent der Hauptfiguren mit weiblichen Darstellern besetzt waren. Es lässt sich also eine geringfügige Verbesserung verzeichnen. Einer der leitenden Wissenschaftler der aktuellen Studie, Conor Neville erklärte: "Ein Fortschritt ist zu bemerken, es gibt aber immer noch zwei Männer für jede Frau in den Filmen. Das bedeutet, die Repräsentation von Frauen auf der Leinwand ist in unseren Untersuchungen gemessen an dem Mann-Frau-Verhältnis der Realität nicht proportional."

In den letzten Jahren haben einige der bekanntesten Schauspielerinnen aus Hollywood bemängelt, dass es zu wenige Möglichkeiten für Frauen im Filmbusiness gäbe. Shailene Woodley lobte Stars wie Nicole Kidman, oder Reese Witherspoon dafür, die Industrie umzukrempeln. Der 26-jährige Star arbeitete mit den beiden Oscar-Preisträgerinnen an ‚Big Little Lies‘ und ist dankbar für alles, was das Produzentenduo unternommen hat, um die Chancengleichheit zu erhöhen: "Sie haben die Industrie für Frauen umgeformt und tun das auch weiterhin. Nur deshalb haben Schauspieler wie ich und Zoe die Freiheit, uns auszudrücken und in einer Umgebung zu arbeiten, die uns nicht als Minderheit ansieht." Trotzdem ist Shailene der Meinung, dass es noch ein weiter Weg bis zur absoluten Gleichberechtigung sei, die man nur erreichen könne, wenn man sich von Geschlecht als Kategorie verabschiede.

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