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Die Muse von Quentin Tarantino: Dafür hat Uma Thurman teuer bezahlt

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Uma Thurman (47) und Quentin Tarantino (54) schienen sich immer sehr nahe zu stehen, selbst über eine Liebesbeziehung wurde bisweilen spekuliert. Auch wenn an diesen Gerüchten nichts dran war: Der Regisseur bezeichnete die Schauspielerin einst als seine „Muse“. Als sie „Pulp Fiction“ (1994) zusammen gedreht hätten, sei eine besondere Beziehung entstanden, erklärte Tarantino 2004 im „Rolling Stone“-Magazin:

„Ich meine, von Sternberg hatte Marlene Dietrich, Hitchcock hatte Ingrid Bergman, André Téchiné hatte Catherine Deneuve. Es ist eine spezielle Bindung, und ich bin stolz, diese zu haben und ich hoffe, eines Tages werden die Leute auf mich und Uma Bezug nehmen wie auf diese anderen.“ Dieser Wunsch wird nach Thurmans jüngstem Interview in der „New York Times“ wohl nicht in Erfüllung gehen.

Schwere Verletzungen beim Dreh

Thurman erzählte in der „New York Times“ einerseits davon, dass sie Filmmogul Harvey Weinstein (65) unter anderem während der Dreharbeiten zu „Kill Bill“ (2003) im Londoner Savoy Hotel angeblich sexuell bedrängt haben soll. Weinstein räumte über sein Team „Annäherungsversuche“ ein, bestritt aber weitere Anschuldigungen und droht Thurman nun auch mit juristischen Schritten. Schwere Vorwürfe richtete die Schauspielerin in dem Interview auch gegen Quentin Tarantino.

Vor allem ein Vorfall habe die Beziehung zwischen „Muse“ und Regisseur demnach zerstört: Thurman berichtet in der „New York Times“ vom Dreh zu „Kill Bill“. Tarantino soll sie dabei angeblich unter Druck gesetzt haben, ein kaputtes Auto – das blaue Cabrio – selbst zu fahren, anstatt ein Stuntdouble einzusetzen. Und das, obwohl sie ihm gesagt habe, dass sie Angst davor habe, behauptet Thurman. Am Ende sei sie selbst gefahren – und habe einen schlimmen Unfall gehabt. Ihr Nacken sei „dauerhaft geschädigt“, sagt sie. Auch an den Knien hätte sie Verletzungen erlitten.

Von diesem Vertrauensbruch hat sich die Beziehung zwischen Tarantino und Thurman offenbar nie mehr erholt. Nach dem Unfall sei sie von einer „kreativen Mitwirkenden und Darstellerin zu einem kaputten Werkzeug geworden“, erklärt Thurman weiter. Sie hätte einen großen Streit mit dem Regisseur gehabt „und ich habe ihm vorgeworfen, dass er versucht habe, mich umzubringen. Und darauf wurde er wütend, ich denke mal verständlicherweise, weil er nicht das Gefühl hatte, dass er versucht hatte, mich umzubringen.“ Mit einer Szene aus dem Film, in der sie im Cabrio sitzt, hatte sie auf Instagram an Thanksgiving angekündigt, dass sie noch etwas zum Fall Harvey Weinstein zu sagen habe.

Unterstützung für Thurman

Thurman behauptet zudem, dass Tarantino ihr in einer Szene ins Gesicht gespuckt habe, in einer anderen sei sie von ihm mit einer Kette gewürgt worden, damit es vor der Kamera den Effekt gab, den der Regisseur haben wollte. Nach dem Interview meldeten sich bereits Stars wie Asia Argento (42), Jessica Chastain (40) und Judd Apatow (50) zu Wort, die Tarantino via Twitter für seine angeblichen Taten verurteilten.

Sie habe immer eine Beziehung gespürt, so Thurman, „für das größere Ganze in meiner Arbeit mit Quentin“. Und das meiste, dem sie sich ausgesetzt habe und wobei sie mitgemacht habe, war eine Art „schreckliche Schlammschlacht mit einem sehr wütenden Bruder. Aber wenigstens hatte ich auch etwas zu sagen“, erklärte sie. Das habe sich mit dem Unfall geändert. Tarantino hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.

Im vergangenen September soll Thurman noch auf der Verlobungsparty von Tarantino mit der israelischen Sängerin Daniella Pick (34) gewesen sein, die Weinstein für den Regisseur geschmissen hat. Weinstein verteidigte sich zudem damit, dass auf vielen Fotos zu sehen sei, wie eng sein Verhältnis zu Thurman war. Ähnliches könnte auch Tarantino ins Feld führen – auch von ihm und Thurman gibt es aus den vergangenen Jahren zahlreiche „Kuschel-Bilder“ von roten Teppichen. Da war ihr Verhältnis abseits der Öffentlichkeit offenbar schon längst nicht mehr so harmonisch.

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