'Die Odyssee' ist erfolgreichster Film mit R-Rating aller Zeiten
Der Blockbuster von Christopher Nolan hat einen weiteren Rekord aufgestellt und ist zum erfolgreichsten R-Rated-Film aller Zeiten aufgestiegen.
'Die Odyssee' von Christopher Nolan ist zum erfolgreichsten R-Rated-Film aller Zeiten geworden.
Die Verfilmung von Homers antikem griechischem Epos spielte weltweit 1,352 Milliarden Dollar ein. Damit stellte der Blockbuster einen weiteren Rekord auf. Zuvor hielt Ryan Reynolds' Superheldenfilm 'Deadpool and Wolverine' aus dem Jahr 2024 mit 1,338 Milliarden Dollar den Spitzenplatz. Reynolds gehörte zu den Ersten, die dem Team von 'Die Odyssee' zu diesem Erfolg gratulierten. In einem Beitrag auf X schrieb er: "Glückwunsch an die gesamte Besetzung und Crew von 'Die Odyssee' zum erfolgreichsten R-Rated-Film aller Zeiten. Das ist mal ein verdammt gutes Auto."
Zuvor war 'Die Odyssee' bereits zum erfolgreichsten Film in Nolans Karriere geworden. Der Blockbuster mit Matt Damon, Anne Hathaway, Robert Pattinson, Tom Holland, Charlize Theron und Zendaya wurde zum erfolgreichsten Projekt des Regisseurs, als er weltweit die Marke von 1,104 Milliarden Dollar überschritt. Damit überholte 'Die Odyssee' Nolans bisherigen Spitzenreiter 'The Dark Knight Rises' aus dem Jahr 2012, der 1,085 Milliarden Dollar einspielte. 'The Dark Knight' von 2008 kam auf 1,005 Milliarden Dollar. Nolan, der unter anderem auch 'Tenet' und 'Interstellar' inszenierte, hat mit seinen Filmen inzwischen weltweit mehr als sieben Milliarden Dollar eingespielt.
Jim Orr, Präsident des nationalen Kinofilmverleihs bei Universal Pictures, sagte: "Christopher Nolan hat sich das Vertrauen des Publikums verdient, indem er konsequent Kinoereignisse liefert, die man gesehen haben muss. 'Die Odyssee' zeigt ihn auf dem Höhepunkt seines Schaffens." Veronika Kwan Vandenberg, Präsidentin des Vertriebs bei Universal Pictures, bezeichnete den Film als globales Epos, das mit seiner gewaltigen Dimension und kompromisslosen Vision weltweit Anklang finde.
Trotz der Rekorde wurde 'Die Odyssee' zuletzt von Emily Wilson kritisiert, deren Übersetzung des Epos von 2017 als Inspirationsquelle für den Film diente. Die Klassische Philologin bemängelte in der 'London Review of Books' unter anderem die oberflächlichen Figuren und die fehlende Tiefe. "Die Version des Films ist zu verworren und seine Figuren sind zu wenig entwickelt, um die großen Ideen zu vermitteln, die er teilweise verspricht – auch wenn er sehr gut darin ist, große Explosionen und riesige Riesen darzustellen", schrieb sie.