Die Prinzen: Sänger Sebastian Krumbiegel vermisst den Applaus

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Zwangspausen, wohin man nur schaut: Die Pandemie hat das kulturelle Leben in Deutschland und weltweit abgewürgt. Corona nimmt auch keine Rücksicht auf große Ereignisse wie das 30. Bandjubiläum der Prinzen ('Alles nur geklaut'). Seit Oktober 2019 hat die Band nicht mehr gemeinsam auf der Bühne gestanden. Sänger Sebastian Krumbiegel (54) nutzte die Zeit zur Bilanz.

Geprobt wird auf Zoom

"Ich habe früher immer so ein bisschen über diesen Satz gelächelt: 'Applaus ist das Brot des Künstlers'", gestand er im Interview mit 't-online.de'. "Heute weiß ich, dass da wirklich etwas Wahres dran ist und wir den Applaus oder auch das Adrenalin brauchen. Das ist etwas, weswegen wir mit der Musik überhaupt angefangen und mit 15 die erste Band gegründet haben." Ganz untätig waren er und seine Bandkollegen aber dennoch nicht: Man verlegte persönliche Treffen auf Zoom, auch um einfach in Kontakt zu bleiben.

Sebastian Krumbiegel sucht neue Einflüsse

Für das neue Album 'Krone der Schöpfung', welches am Freitag (28. Mai) erschien, hatte man sich aber doch Hilfe von außen geholt und mit Leuten zusammengearbeitet, die nichts mit der Band zu tun haben: "Wenn du 30 Jahre zusammen Musik machst und wenn du dich, so wie wir zum großen Teil, schon über 40 Jahre kennst, dann ist irgendwie alles schon mal erzählt worden. Dann brauchst du in irgendeiner Weise neue Einflüsse." Spürt Sebastian Krumbiegel das Alter denn? Keineswegs! "Ich glaube, dass unser Beruf dafür prädestiniert ist, um jung zu bleiben", so der Star.

Der Sänger ist zuversichtlich, dass die Prinzen auch nach Jahrzehnten noch Gemeinsamkeiten haben. "Über die Jahre entwickelt man sich sicherlich mal in verschiedene Richtungen und vielleicht lebt man sich auch mal für eine Phase auseinander", gibt er zu. Doch gute Kommunikation sei der Weg nach vorn. "Dann hat man gute Chancen, da cool durchzugehen", weiß Sebastian Krumbiegel.

Bild: Sebastian Willnow/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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