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Die Trump-Ehe: Scheidung, Erpressung und andere Gerüchte

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Donald und Melania: Über diese Ehe rätselt die halbe Welt. Mal ist von Trennung die Rede, mal von einem notgedrungenen Burgfrieden. Genaueres weiß man nicht, wie denn auch: Schließlich bietet die Innenansicht der Welt des US-Präsidenten nur einem verwirrenden Blick auf ein enges Geflecht von Halbwahrheiten, Lügen und Gerüchten, an denen Donald Trump (72) fleißig selbst mitstrickt.

Der Scheidungstermin steht angeblich

Nun hat eine ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Haus bezüglich der Trump-Ehe ein neues Fass aufgemacht. Omarosa Manigault-Newman (44), bis Dezember 2017 Kommunikationsdirektorin des Büros für öffentliche Beteiligung und zwischenstaatliche Angelegenheiten, behauptet in ihrem neuen Enthüllungsbuch „Unhinged: An Insider’s Account of the Trump White House“, Melania Trump (48) sei zur Trennung wild entschlossen. Sie habe bereits einen Scheidungstermin.

Nur mit Erpressung könne Trump die First Lady von einer Scheidung, die ihm eine „ultimative Demütigung“ beschere, während seiner Amtszeit abhalten. „Er ist ein rachsüchtiger Mann“, behauptet Omarosa. Trump soll seiner Frau drohen, sie abschieben zu lassen, falls sie sich von ihm trenne.

Melania kam 1995 als Model aus Slowenien in die USA. Sie erhielt rasch die begehrte Green Card im Rahmen des EB-1-Programms, das auch als „Einstein-Visum“ bezeichnet wird, weil es an einwanderungswillige Menschen mit „außergewöhnlichen Fähigkeiten“ verliehen wird. 2006 wurde sie eingebürgert, ein Jahr nach ihrer Hochzeit mit Trump.

Könnte er sie abschieben lassen?

„Schon damals kamen Spekulationen auf, dass ihre Beziehung zu Trump ihr dabei geholfen habe“, schreibt „stern.de“. Rein theoretisch könnte der First Lady die US-Staatsbürgerschaft tatsächlich entzogen werden, falls nachgewiesen werde, dass sie im Prozess der Einbürgerung wichtige Informationen verfälscht oder verschleiert habe. „In den letzten Monaten hat die US-Regierung daran gearbeitet, Staatsbürgerschaften abzuerkennen, wenn den einstigen Migranten Lügen oder anderweitiger Betrug nachgewiesen werden konnte“, heißt es weiter.

Normalerweise erscheint es mehr als fragwürdig, dass Trump so weit gehen würde. Schließlich müsste er sich äußerst unangenehme Fragen gefallen lassen – etwa ob er als Ehemann nicht gewusst habe, dass seine eigene Frau bei ihrer Einbürgerung geschummelt habe. Das wäre für einen Präsidenten, der sich dem Kampf gegen die illegale Einwanderung so vehement verschrieben hat, eine Katastrophe.

Andererseits ist auch eine solche völlig unlogische Entwicklung bei Donald Trump durchaus denkbar. Die Frage ist nur: Wie glaubwürdig ist Omarosa Manigault-Newman? Tatsächlich zweifeln viele, sogar Trump-kritische Medien, an den Worten der Ex-Kommunikationsdirektorin. Sie unterstellen der 44-Jährigen, mit ihrem Buch vor allem geschäftliches Kapital aus ihren Trump-Enthüllungen ziehen zu wollen.

„Intrigant und hinterhältig“

Oamarosa hatte nach dem Master-Abschluss ihres Journalismus-Studiums an der Howard University in Washington DC. 2008 in der Reality Show „The Apprentice“ von Donald Trump gearbeitet. Dort lernte sie auch der britische Journalist Piers Morgan, ein ehemalige Moderator des TV-Senders CNN, kennen. Morgan kritisierte schon früh Trumps Entscheidung, die Reality-TV-Darstellerin ins Weiße Haus zu holen. Omarosa sei „abscheulich, boshaft, doppelzüngig, lügnerisch, intrigant und hinterhältig“.

Gut 18 Monate später ist auch der Präsident dieser Meinung. Man habe Manigault-Newman aus den Diensten im Weißen Haus entlassen, twitterte das Staatsoberhaupt. Sie sei ein „verrückter, weinender Abschaum“, dem er einen Job im Weißen Haus gegeben habe. Es habe sich herausgestellt, dass das nicht funktioniert habe. Er sei froh, dass „dieser Hund“ schnell gefeuert wurde. Dann ließ er noch einen echten Trump los – ohne Rücksicht auf mögliche Folgen für ihn selbst.

Er habe sie schon bei seiner Castingshow „dreimal gefeuert“. Nun stellt sich die Nation die Frage: Warum um alles in der Welt holt der Präsident eine Person ins Weiße Haus, die für das anerkannt schlichte TV-Format „The Apprentice“ einfach zu unfähig war? Es ist so wie bei allem mit Donald Trump: Genaueres weiß man nicht…

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