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# Dietmar Bär: Im Kino fließen bei ihm auch mal die Tränen
- URL: https://www.viply.de/news/dietmar-bar-im-kino-fliessen-bei-ihm-auch-mal-die-tranen/
- Published: 2026-08-28T13:45:39.000Z
- Updated: 2026-08-28T13:46:06.000Z
- Description: Er gilt als der kernige Typ im Kölner "Tatort", doch Dietmar Bär ist auch der Mann für große Gefühle. "Natürlich weine ich im Kino!", stellt der Schauspieler klar.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #spot

Dietmar Bär (65) ist nicht so hart, wie er wirkt. Der Schauspieler, den Millionen als bodenständigen Kölner "Tatort"-Kommissar Freddy Schenk kennen, hat ein Problem mit dem Ruf, der ihm anhängt. [Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"](https://www.noz.de/deutschland-welt/promi-show/artikel/wer-zahlt-mehr-dietmar-baer-tatort-oder-rosamunde-pilcher-51113871) bekennt er sich zu großen Gefühlen. "Natürlich weine ich im Kino!", sagt er dort. "Natürlich sitze ich wie jeder andere, der ein Mensch sein will, im Kino und heule. Zumindest wenn es der Film hergibt."

## Bei diesen Filmen kommen ihm die Tränen

Konkret nennt Bär zwei Titel, die ihm die Tränen in die Augen treiben: Steven Spielbergs "E.T." (1982) und der Weihnachtsklassiker "Tatsächlich... Liebe" (2003). Im Alien-Film sei es besonders E.T.s immer wieder leuchtender Finger gewesen, der ihn im Kino einst emotional werden ließ.

In der Romanze erwischt es ihn bei jener Szene, in der Keira Knightley die Aufnahmen ihrer eigenen Hochzeit sieht und begreift, dass der beste Freund ihres Mannes die ganze Zeit nur sie gefilmt hat. "Da haut es mich um", gesteht Bär.

Für derartige Emotionen brauche er die große Leinwand aber auch gar nicht. Auch vor dem Fernseher oder sogar beim Drehbuchlesen könne er von seinen Gefühlen übermannt werden.

## "Mit dem ersten 'Tatort' ist man kein Schauspieler mehr"

Anlass des Interviews ist eine neue Rolle von Bär: Am Sonntag, 6\. September, zeigt das ZDF um 20:20 Uhr die Rosamunde-Pilcher-Verfilmung "Die Glücksbringerin", ein Ausflug ins sogenannte Herzkino.

"Ich weiß, wie sehr das 'Tatort'-Image an einem klebt", erklärt der 65-Jährige. "Mit dem ersten 'Tatort' ist man kein Schauspieler mehr. Man kriegt einen Titel, und dann ist und bleibt man 'Tatort'-Kommissar." Er müsse immer wieder darauf hinweisen, dass er und seine Sonntagskrimi-Kolleginnen und -Kollegen Schauspieler seien, die auch in anderen Rollen bestehen können - und eben auch große Gefühle zeigen.

Das wird er im Pilcher-Film jetzt tun. Darin spielt er den Heizungsinstallateur Daniel Ridley in Cornwall. Seine Tochter Clare (Milena Straube), die Schornsteinfegerin und damit Glücksbringerin des Ortes, trifft dort ihre große Liebe wieder. Aber auch bei Daniel flattern die Schmetterlinge...

(eyn/spot)