Peinlich, peinlicher, Eric Stehfest (32) — eine solche Ausgabe hat es bei 'Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!' auch noch nicht gegeben. Hätte RTL die Show am Montag (31. Januar) vielleicht besser gleich in 'Die Eric-Stehfest-Show' umbenannt.

Der Rebell schmollt wie ein Kindergartenkind

Im Kampf der Camper um Bildschirmpräsenz ging der Schauspieler ('GZSZ') aus seiner Verweigerung, am Vortag die Dschungelprüfung zu absolvieren, auf jeden Fall als großer Gewinner hervor. Ob in sich zusammengesunken wie ein trotziges kleines Kind oder endlos schwafelnd am Dschungeltelefon — die Montagsausgabe war ein Fest für Stehfest-Fans. Und eine Tortur für alle anderen. Nach langem Schmollen ruderte der Soap-Star schließlich zurück, entschuldigte sich bei seinen Mitinsassen. Dinge seien "hochgekommen" in ihm, die er "noch nicht verarbeitet hatte". Es habe ihn so mitgenommen, dass seine Mitspieler*innen angeblich eine Show inszenierten. Ob Eric Stehfest zuvor überhaupt schon mal eine Folge 'IBES' gesehen hat, ist unklar.

Seine Frau Edith (27) stilisierte ihn natürlich in ebenfalls zum Helden. Er sei ein "Bad Boy", so ihre Analyse gleich nach der Sonntags-Show in "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach". Er habe "so krass Rückgrat bewiesen". Achso.

Eric Stehfests Masche

Fortan schlich das ganze Camp nahezu ehrfürchtig um den armen Eric herum. Nur eine Mitspielerin konnte er nicht um den Finger wickeln. Linda Nobat (26) machte mehr als deutlich, dass sie die "ich Armer"-Mache für genau das hält — eine Masche. Eine Meinung, die ganz Twitter mit dem Model teilte.

Zum Helden des Tages wurde indes Filip Pavlović (27), der sich unter dem Motto "Ab ins Klo!" durch eine Ekel-Kanalisation kämpfen musste. Eine knallharte Dschungelprüfung, die der Reality-Star jedoch ebenso knallhart durchzog: Im Camp wurde anschließend vergleichsweise fürstlich gespeist. Aus dem Camp gewählt wurde Eric Stehfest übrigens erstaunlicherweise nicht. Tina Ruland (55) musste gehen. Zum Verbleib im Dschungel reicht es in diesem Jahr also weiterhin, einfach nur ein Mann zu sein. Auch wenn dieser, wie Eric Stehfest, mit seinem Verhalten eher einem launischen Dreijährigen gleicht.

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