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Dylan Farrow: Woody Allen will nur seine Karriere retten

Dylan Farrow findet Woody Allens neueste Äußerungen lächerlich.
Der 82-jährige Filmemacher betonte kürzlich, dass man ihn als "Posterjungen" für die #MeToo-Initiative verwenden könnte, da kein Star Anschuldigungen gegen ihn vorzubringen habe. Diese Aussagen stoßen vor allem bei einer übel auf. Seine Adoptivtochter Farrow beschuldigt ihn, sie in Kinderjahren sexuell belästigt zu haben und sieht in seinem Vorgehen einen Versuch, ihre Anschuldigungen zu untergraben.

In einem wütenden Tweet stellte die 32-Jährige klar: "Woody Allens jüngste Eskapaden zeigen, dass er verzweifelt versucht, seine ins Wanken geratene Karriere zu retten. Alles, was er sagt, ist nichts mehr als reine PR, um zu versuchen, die glaubwürdigen Anschuldigungen gegen ihn zu untergraben. Wir wissen das nun alle besser und kennen die Anstrengungen, die mächtige Männer auf sich nehmen, um ihre Opfer herabzusetzen und zum Schweigen zu bringen."

Der ‚Midnight in Paris‘-Regisseur wurde bereits 1992 der Belästigung beschuldigt, als Farrow als Kind ihrer Mutter Mia Farrow die Geschehnisse berichtete. Ihre Mutter wendete sich zwar an die Polizei und der Fall wurde untersucht, Anklage wurde jedoch nie erhoben. Der Belästigungsskandal in Hollywood, der im vergangenen Jahr aufkam, veranlasste Dylan nun aber dazu, ihre Anschuldigungen öffentlich noch einmal zu bekräftigen.

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