Ed O’Brian fühlt sich unter Druck gesetzt wegen seines Debüt Solo-Albums.
Der Radiohead-Gitarrist veröffentlicht sein erstes Solo-Album ‚Earth‘ und tritt damit in die Fußstapfen seiner Bandkollegen Thom Yorke, Jonny Greenwood und Philip Selway. Allerdings fühle er dadurch erheblichen Druck auf seinen Schultern lasten, gibt Ed gegenüber dem ‚Q‘-Magazin zu: "Das Letzte, was irgendjemand braucht, ist ein sch**ß Album von jemandem aus Radiohead. Ich fühlte mich nicht unter Druck gesetzt, nur weil Thom, Philip und Jonny es getan haben. Ich glaube, wenn man 50 wird, passiert etwas. Ich fühle mich nicht wie 50 – Ich fühle mich besser als mit 25 – aber ich bin diese Nummer und dieser Mensch, da gibt es noch so viel, das ich tun möchte."

Derweil konzentrieren sich die Bandkollegen aus Radiohead alle auf ihre Soloarbeiten, gemeinsame Bandprojekte stehen dagegen momentan eher hinten an. "Jeder genießt es, sein eigenes Ding durchzuziehen", erzählt Ed weiter. "Johnny Marr erzählte mir einst eine brillante Geschichte darüber, als The Smiths sich getrennt haben. Er suchte den Rat von Paul McCartney und erwartete eine sehr tiefsinnige Antwort. Aber McCartney meinte nur, ‚Das sind eben Bands.‘ Und so sind sie!"