Eddie Murphy gibt Bill Cosby einen mit

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Böse Zungen behaupten, Eddie Murphys jüngste Filme waren bestenfalls unfreiwillig komisch. Wenn überhaupt. Trotzdem hat der 54-Jährige („Der Prinz aus Zamunda“) am Sonntagabend in Washington den „Mark-Twain-Preis für amerikanischen Humor“ erhalten. Und bei der Preisverleihung gezeigt, dass er auch rund 30 Jahre nach seinem letzten Auftritt als Bühnenkomiker keine noch so heikle Pointe scheut.

Denn Murphy braucht nur ein paar Sätze, um das Publikum in lautes, aber auch leicht verunsichertes Gelächter zu versetzen, wie Youtube-Videos zeigen. Schließlich sprach der Spaßmacher ausgerechnet über den skandalgebeutelten Kollegen Bill Cosby. Der ist nach unzähligen Missbrauchsvorwürfen zwar allgemein geächtet – aber nach wie vor ein schwieriges Gesprächsthema im Showbiz. Im Jahr 2009 hatte Cosby noch selbst den Twain-Preis erhalten.

„Bill hat eine von diesen – habt ihr sie ihn zurück geben lassen?“, fragte Murphy und blickte auf seine frisch überreichte Twain-Statuette. „Man weiß, dass man etwas verdammt falsch gemacht hat, wenn man seine Trophäen zurückgeben muss“, grinste der Komiker, bevor er zu einer recht überzeugenden Cosby-Imitation überging.

Die Schlagzeilen in den USA sind Murphy nach dem nicht einmal eine Minute währenden Auftritt sicher. Schaden kann es nicht: Murphys bislang letzter Film war 2012 in die Kinos gekommen. Der einst hochbezahlte Komiker wurde für seinen Auftritt in „Noch tausend Worte“ prompt für eine „Goldene Himbeere“ in der Kategorie als „schlechtester Hauptdarsteller“ nominiert.

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