Emily Blunt: Schauspielerei half gegen das Stottern

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Emily Blunt glaubt, dass die Schauspielerei ihr das Stottern austrieb.
Der ‚Mary Poppins‘ Rückkehr‘-Star, der gemeinsam mit seinem Ehemann John Krasinski die Kinder Hazel (4) und Violet (2) großzieht, litt während seiner Kindheit an einer Sprachstörung. Damals konzentrierte sich Blunt aufs "Zusehen und Zuhören", weil sie "nicht flüssig sprechen" konnte. Dem Magazin ‚Harper’s Bazaar‘ sagte sie: "Weil ich nicht flüssig sprechen konnte, sah und hörte ich zu. Ich war in der [Londoner U-Bahn] und ich stellte mir Fragen über andere Menschen und erfand Hintergrundgeschichten für jeden. Da war schon immer ein natürliches Interesse, in den Schuhen von anderen zu laufen. Es begann, als ich noch ziemlich jung war, weil es das einzige Werkzeug war, womit ich richtig sprechen konnte. Ich war dieses Kind, oben in meinem Zimmer, das vor dem Spiegel Zeug ausprobierte. Aber ich habe nie jemandem davon erzählt. Es war immer sehr privat."

Die 35-jährige Schauspielerin gibt zu, dass sie "nicht das Verlangen hatte, die Schauspielerei zu verfolgen". "Ich hatte nicht das Verlangen, die Schauspielerei zu verfolgen und das hätte ich auch nicht, wenn es nicht einfach passiert wäre", erläuterte sie gegenüber dem Magazin weiter. "Verrückt, nicht? Aber das ist wahrscheinlich, warum ich am Ende Jobs bekommen habe; weil ich nicht nervös war. Ich war echt gelassen – peinlicherweise, um genau zu sein."

Blunt offenbarte auch, dass der Kampf mit dem Stottern ihr dabei geholfen hat, sie als erwachsene Person zu formen, weil die Mobbingattacken, unter denen sie gelitten hat, sie einige wichtige Lebenslektionen gelehrt haben. Sie sagte: "Ich denke, was auch immer man im Leben überwinden muss, ebnet einem irgendwann den Weg dafür, [wer man als Erwachsener wird]. Ich wurde oft gehänselt und bis heute hasse ich es, wenn Menschen nicht nett sind und andere ärgern."

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