Eminem: Kritik wegen Soundeffekten

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Eminem wurde stark für die Verwendung von Pistolengeräuschen kritisiert.
Beim Musikfestival ‘Bonnaroo’ soll er auf der Bühne die Geräusche von Pistolen oder Kanonen verwendet haben und das Publikum damit fürchterlich erschreckt haben. Der ‘Lose Yourself’-Hitmacher, dessen richtiger Name Marshall Mathers ist, trat am Wochenende bei der Musikveranstaltung in Tennessee auf und schockierte mit diesen Sounds viele der Anwesenden. Instagram-Model Sandra Poenar twitterte danach: "Ich hatte Spaß bei dem Eminem-Konzert, dann spielte er auf einmal sehr realistisch klingende Pistolengeräusche. Die ganze Menge duckte sich und ich habe mich noch nie so traumatisiert und panisch gefühlt. Das war vollkommen unangebracht."

Videos im Netz zeigen ebenfalls, wie Fans bei den Geräuschen verzweifelt schreien und sich zu Boden werfen. Die kurzzeitige Panik des Publikums ist verständlich. Attentate bei Konzerten, wie zum Beispiel bei dem von Ariana Grande in Manchester vor einem Jahr, versetzten die Menschen in Hab-Acht-Stellung. Eminems Management rechtfertigt sich nun aber mit folgendem Statement: "Der Effekt, der während des Eminem-Sets beim ‘Bonnaroo’ verwendet wurde, war eine pyrotechnische Erschütterung, die einen kauten Knall gibt. Er hat diesen Effekt, so wie hunderte andere Künstler auch, schon oft in seinen Live-Shows in den letzten zehn Jahren verwendet." Klingt nach einem unschönen Missverständnis. Hoffentlich sehen die erschreckten Fans es dem Rapper nach…

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