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Emmys: Darum fehlen „Big Little Lies“ und „Stranger Things“

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Bei den großen Emmy-Nominierten dieses Jahres fehlen mindestens zwei besonders beliebte Shows: „Big Little Lies“, die starbesetzte HBO-Serie (Deutschland: Sky) mit Nicole Kidman (52, „Aquaman“), Reese Witherspoon (43, „Eiskalte Engel“) und Meryl Streep (70, „Der Teufel trägt Prada“), deren erste Staffel 2017 ganze acht Emmys abgesahnt hat, wurde nicht berücksichtigt. Und auch der Netflix-Hit „Stranger Things“ taucht in der Liste der Nominierten nicht auf.

Der Grund ist schnell erklärt: Die Shows sind nicht berechtigt, weil sie nicht in der Zeit zwischen dem 1. Juni 2018 und dem 31. Mai 2019 erschienen sind. „Big Little Lies“ startete am 9. Juni 2019 in den USA, „Stranger Things“ am 4. Juli 2019. Die zeitliche Begrenzung ist auch der Grund, warum die Serien „Westworld“ und „The Handmaid’s Tale“ nicht unter den Nominierten sind – beziehungsweise sich noch ein Jahr gedulden müssen.

Besonders bei „Big Little Lies“ fällt auf, dass der Zeitpunkt der Ausstrahlung nur knapp hinter dem des Emmy-relevanten Zeitraums liegt. Wie die Fachseite „Variety“ berichtet, könnte HBO mit der späten Ausstrahlung auch noch etwas anderes bezwecken: Dadurch, dass die Serie nun erst nächstes Jahr nominiert werden wird, spart sie sich die Konkurrenz mit der letzten Staffel von „Game of Thrones“. Die Fantasy-Serie staubte unglaubliche 32 Nominierungen ab und bricht damit einmal mehr einen Rekord.

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