Ewan McGregor: Das Glück kam erst mit der Abstinenz

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Ewan McGregor (50) hat lange gebraucht, um Glück zu empfinden. Der Darsteller kann sich nicht beschweren. Sowohl privat als auch beruflich geht es ihm bestens. Aktuell wird er für seine Rolle des Modeschöpfers Halston in der gleichnamigen Netflix-Produktion gelobt. Der Designer war drogenabhängig – wie Ewan selbst auch.

Teil jedes Tages

Ewans Probleme begannen, als er in 'Trainspotting' 1996 einen Junkie spielte. Vier Jahre später, 2000, schwor er ein für alle Mal den Drogen ab, verzichtet seitdem auch auf Alkohol. Im Gespräch mit seinem Kollegen Pedro Pascal für die 'Actors on Actors'-Serie von 'Variety' erklärte Ewan, wie seine Abstinenz sein Leben verändert hat: "Ich hatte damals gar nicht begriffen, dass ich selbst Probleme mit Drogen entwickeln könnte. Seit 2000 bin ich trocken. Wenn ich mich jetzt mit Figuren beschäftige, die abhängig sind, betrachte ich sie auf andere Weise. Ich verstehe sie besser. Trocken zu bleiben ist Teil eines jeden Tages für mich."

Ewan McGregor geriet nicht in Versuchung

Die Abstinenz weiter zu verfolgen sei wichtig für sein Wohlbefinden, wie Ewan betonte: "Es ist ein wichtiger Teil meines Alltags, weil mir die Abstinenz so viel Glücksgefühle und inneren Frieden geschenkt hat. Das kannte ich alles nicht, bevor ich trocken wurde." Ewan McGregor sei keinesfalls in Versuchung geraten, während des Drehs für 'Halston' echte Drogen zu schnupfen: "Es ist schon interessant, diese Linien von Koks zu ziehen, die ganzen Zigaretten zu rauchen und die ganzen Shots zu trinken, wie Halston es getan hat. Ich war froh, dass das alles nicht echt war."

Bild: Dennis Van Tine/Geisler-Fotopres/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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