Farin Urlaub stürmt an die Chart-Spitze

Seit 2005 hatte Farin Urlaub unter eigenem Namen kein Album mehr auf Platz eins gebracht. Mit "Ein Lächeln im Gesicht" gelingt ihm das nun wieder, vorbei an Airbourne und Accept. In den Single-Charts sorgt Helene Fischer für den höchsten Neueinstieg, für die Spitze reicht es aber nicht.

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Farin Urlaub steht mit seiner Solo-Platte auf Platz eins der Album-Charts.
Farin Urlaub steht mit seiner Solo-Platte auf Platz eins der Album-Charts. Foto: imago/Becker&Bredel

Farin Urlaub (62) hat sich mit seinem neuen Album "Ein Lächeln im Gesicht" an die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts gesetzt. Die Platte des Ärzte-Gitarristen steigt direkt auf Position eins ein. Airbourne folgen mit ihrem gleichnamigen Album auf Rang zwei, Accept landen mit "Teutonic Titans 1976-2026" auf Platz drei.

Ein Blick in die Chart-Historie zeigt, wie vertraut dem Punk-Rocker die Spitzenposition inzwischen ist. Elfmal stand der Musiker mit Die Ärzte schon ganz oben, zweimal mit dem Farin Urlaub Racing Team. Unter eigenem Namen gelang ihm das bislang einmal: 2005 mit "Am Ende der Sonne".

Mit "Ein Lächeln im Gesicht" steht Farin Urlaub nun zum zweiten Mal unter eigenem Namen an der Spitze der Album-Charts - gut zwei Jahrzehnte nach dem ersten Mal.

Auch hinter den Top drei haben sich neue Namen einsortiert. Das erst 2026 gegründete Pop-Rock-Projekt Chapter 7 schafft es mit "Tränenmeer" auf Anhieb auf Rang vier. Die Top Five komplettiert Paul, Mitglied des Kollektivs 01099, mit seinem Album "Panzerglas Pop".

Helene Fischer scheitert an einem Sommerhit

In den Single-Charts verbucht Helene Fischer den höchsten Neueinstieg der Woche. "An meiner Seite" schiebt sich auf Anhieb auf Platz zwei. Für den Sprung ganz nach oben reicht das allerdings nicht.

Dort halten Shakira und Burna Boy die Stellung. "Dai Dai", offiziell als Sommerhit ausgezeichnet, behauptet Rang eins. Auf Platz drei folgen Hugel, Imael Angel und Ultra Naté mit "Movin' To The Sun".

Ein Klassiker klettert weiter

Bemerkenswert ist der Weg von Wir sind Helden: "Von hier an blind" verbessert sich von Rang sechs auf vier und arbeitet sich damit weiter nach vorn. Sido reiht sich mit "Issa" auf Position fünf ein.

Ermittelt werden die Offiziellen Deutschen Charts von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie.

(dr/spot)