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Fatih Akin schnappt sich den Golden Globe für „Aus dem Nichts“

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Als große deutsche Hoffnung ist Fatih Akin (44) ins Rennen um den Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film gegangen – und der Regisseur hat diese Hoffnung voll erfüllt. Gegen die im Vorfeld mitunter favorisierte Konkurrenz aus Kambodscha („Der weite Weg der Hoffnung“ von Angelina Jolie), Chile („Eine fantastische Frau“), Russland („Nelyubov“) und Schweden („The Square“) setzte sich der Filmemacher mit seinem NSU-Drama „Aus dem Nichts“ bei den 75. Golden Globes in Beverly Hills durch.

Bei seiner Dankesrede war es vor allem Hauptdarstellerin Diane Kruger (41), der er die Auszeichnung widmete: „Das ist deine, das ist unsere“, zeigte sich Akin völlig aus dem Häuschen. Kruger spielt in „Aus dem Nichts“ eine Frau, die bei einem Bombenanschlag in Hamburg ihren kurdischen Ehemann und den gemeinsamen Sohn verliert und die Attentäter zur Rechenschaft ziehen will. Doch ein tatverdächtiges, rechtradikales Paar wird aus Mangel an Beweisen freigesprochen. In Deutschland kam „Aus dem Nichts“ am 23. November 2017 ins Kino.

Auch eine noch größere Ehrung liegt für Akin weiterhin im Bereich des Möglichen. Denn „Aus dem Nichts“ ist immer noch im Rennen um eine Nominierung für den besten ausländischen Film bei den Oscars 2018. Das Drama ist derzeit in einer Vorauswahl von neun Werken in dieser Kategorie und dürfte angesichts des Erfolgs bei den Golden Globes einen der fünf finalen Plätze für die Veranstaltung am 4. März sicher haben.

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