Filmfestspiele in Venedig: Del Toro wünscht sich Geschlechtergleichheit

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Guillermo del Toro hat auf den Filmfestspielen von Venedig mehr Geschlechtergleichheit gefordert.
Der preisgekrönte Filmemacher ist aktuell als Jurypräsident bei dem Filmfestival tätig und hat dabei eine klare Meinung dazu, dass kaum Filme von weiblichen Regisseurinnen berücksichtigt wurden. Del Toro erklärt: "Ich denke, bis 2020 muss das Ziel bei Hälfte-Hälfte liegen. Wenn das schon 2019 eintritt, ist es umso besser." Das Thema rückte in den Mittelpunkt der Filmfestspiele, als bekannt wurde, dass nur einer der 21 antretenden Filme von einer Frau erschaffen wurde. Daraufhin wurden Stimmen laut, dass die Veranstalter in Venedig dem Beispiel von Cannes, Locarno und Sarajevo folgen sollten. Diese Filmfestspiele haben sich dazu verpflichtet, sich für Geschlechtergleichheit einzusetzen.

Der Filmemacher offenbarte kürzlich außerdem, dass ein weiteres seiner Projekte von den Filmstudios abgelehnt wurde, weil es zu sehr auf Frauen zugeschnitten gewesen wäre. Del Toro war sehr verärgert über diese Absage und hofft, dass der aktuelle Wandel in Hollywood dafür sorgen kann, dass mehr verschiedene Filme produziert werden. Die großen Filmstudios müssten nur einsehen, dass es schon lange ein Publikum für diese Streifen gäbe.

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