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Fordert Trumps Anwalt 20 Millionen von Porno-Star Stormy Daniels?

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Michael Cohen, der persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump (71), könnte laut US-Medienberichten von Porno-Darstellerin Stormy Daniels (39) Schadensersatz in Höhe von 20 Millionen Dollar einfordern. Der Grund: Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, soll angeblich 20 Mal eine Geheimhaltungsvereinbarung verletzt haben, indem sie öffentlich über eine angebliche Affäre mit dem Präsidenten gesprochen habe.

Michael Cohen will laut „Washington Post“ zudem den Streit mit Daniels abseits der Öffentlichkeit schlichten – im Gegensatz zu der Porno-Darstellerin. Trump soll zudem angeblich auch den Anwalt Charles Harder hinzugezogen haben. Dieser hatte Hulk Hogan in dem Fall vertreten, der zum Konkurs von „Gawker“ führte. Stormy Daniels‘ Anwalt Michael Avenatti bezeichnete den juristischen Winkelzug, Millionen einfordern und hinter geschlossenen Türen verhandeln zu wollen, als „Mobbing“, das darauf abziele, „die Wahrheit vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen“.

Sie will auspacken

Unterdessen wurde bekannt, dass der US-amerikanische Fernsehsender CBS der Porno-Darstellerin in dem TV-Format „60 Minutes“ eine ganze Stunde Sendezeit einräumt. Ausreichend Zeit, um über den vermeintlichen Sex-Skandal des US-Präsidenten aufzuklären. Wie die „New York Times“ berichtete, soll das Interview mit der 39-Jährigen bereits aufgezeichnet worden sein. Ein Ausstrahlungstermin für das TV-Interview steht angeblich bereits fest. Ein anonymer Insider soll auf Sonntag, den 25. März, verwiesen haben.

Anfang März hatte Daniels in Gerichtsunterlagen das erste Mal öffentlich behauptet, dass sie eine „intime Beziehung“ zu Trump hatte. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass Cohen ihr vor den US-Präsidentschaftswahlen 130.000 Dollar bezahlt hatte – aus eigener Tasche, so der Anwalt. Die Porno-Darstellerin will eine gerichtliche Verfügung erwirken, die eine angebliche Geheimhaltungsvereinbarung zwischen Trump und ihr außer Kraft setzt. Sie behauptet, Trump habe die Übereinkunft nie unterzeichnet. Stattdessen soll sein Anwalt unterschrieben haben, heißt es. In den Gerichtsunterlagen behauptet Clifford, dass sie „eine intime Beziehung mit Trump im Jahr 2006 in Lake Tahoe begann und ihre Beziehung mit Trump bis ins Jahr 2007 fortgesetzt“ habe.

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