Franka Potente: Warum sie Deutschland den Rücken kehrt

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Franka Potente (41, „Lola rennt“) hat geschafft, wovon viele Schauspieler träumen. Auch wenn ihr der ganz große Durchbruch in Hollywood nicht gelungen ist, kann sich die 41-Jährige über mangelnde Rollenangebote in den USA nicht beklagen. Vor allem im TV ist die Schauspielerin mittlerweile Dauergast.

Nach Rollen in Erfolgsserien wie „Dr. House“, „American Horror Story“ oder „The Bridge“ stößt sie nun auch zum Cast der Science-Fiction-Serie „Dark Matter“ (ab 11. Juli, um 21 Uhr auf Syfy). Potente ist in der zweiten Staffel als Chief Inspector Shaddick zu sehen. Eine Rolle, die ihr unheimlich viel Spaß gemacht hat: „Ein Ausflug in eine komplett andere Welt. Auf einem Spaceship war ich bisher noch nie“, schwärmt die Schauspielerin im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

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Lebensmittelpunkt USA

Seit über fünf Jahren lebt Potente nun schon gemeinsam mit ihrer Familie in Los Angeles. Ihr Ehemann Derek Richardson (40) ist ebenfalls Schauspieler und war unter anderem in der Serie „Anger Management“ an der Seite von Charlie Sheen zu sehen. Gemeinsam hat das Paar zwei Töchter, die 2011 und 2014 geboren wurden.

Eine Rückkehr nach Deutschland schließt die 41-Jährige aus. „Unser Lebensmittelpunkt ist in den USA. Für uns findet Arbeit und Leben hier statt“, stellt Potente klar. Zudem spreche ihr Mann kein Wort Deutsch. „Ich bin die einzige in der Familie“. Zwar habe sie begonnen, ihre ältere Tochter zweisprachig zu erziehen. Doch dann sei ihr schließlich alles zu viel geworden. „Wir haben das jetzt vertagt, aber das heißt nicht, dass es vom Tisch ist.“

Keine Sehnsucht nach der Heimat

Der Kontakt zu ihren Eltern sei auch trotz der Distanz sehr eng, führt Potente weiter aus. „Sie besuchen uns unheimlich viel, zudem wird gefacetimed oder geskyped.“ Mittlerweile sei das alles schließlich sehr viel einfacher geworden. „Und dadurch dass ich auch noch viel in Europa arbeite, sehe ich auch meine Eltern ziemlich häufig. Nicht unbedingt weniger als zu der Zeit, als ich noch in Berlin gewohnt habe.“

Gerade erst habe sie die Miniserie „Taboo“ mit Tom Hardy (38, „Mad Max: Fury Road“) in London abgedreht, für die sie viel hin und her gereist sei. Die Kinder mit zu den Dreharbeiten zu nehmen, davon hält die Schauspielerin nichts. „Da haben sie nichts von ihrer Mami. Außerdem sind sie in der Schule und im Kindergarten, wir wollen sie da nicht rausreißen.“ Auch Schauspieler führen eben ein relativ normales Familienleben.

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Kommentare

  • moi

    Geschrieben am 12. Juli 2016

    Antworten

    muss man die kennen??? aber unabhängig davon, jeder der freiwillig in deutschland bleibt ist ganz schön bekloppt… jeder, der die möglichkeit hat, sollte hier verschwinden!!! hier wird man von der politik nur verarscht und bald ist man ein euer islamischer staat…also bloß weg….

  • miri

    Geschrieben am 12. Juli 2016

    Antworten

    Das ist einfach eine sprachwissenschaftliche Tatsache…dazu muss man kein eigenes Kind 2 sprachig erzogen haben.
    Man muss nur konsequent in den Sprachen sprechen zu Beginn und das Kind lernt locker 2-3 Sprachen ohne Anstrengung.
    Es ist als Muttersprachler total bescheuert das nicht zu tun und eine verpasste Chance fürs Kind, weil es nie wieder so leicht eine Sprache erlernen wird.

  • Anonymous

    Geschrieben am 12. Juli 2016

    Antworten

    Wieviele Kinder erziehtbvdu 2-sprachig um so eine Aussage machen zu koennen?

  • Anonymous

    Geschrieben am 11. Juli 2016

    Antworten

    Was für ein Quatsch – wenn man sein Kind zweisprachig erziehen will, geht es ganz einfach, wenn man konsequent gleich nach der Geburt anfängt.
    Es gibt Untersuchungen, dass Kinder es schaffen sogar 3 Sprachen gleichzeitig zu lernen.
    Mit 5 Jahren sind sie meist zu alt, dann lernen sie es nicht mehr automatisch.

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