Fürst Albert II. und Royals verabschieden sich von Antoine de Massy
Fürst Alberts Verwandter Antoine de Massy ist kürzlich unter bislang nicht genau geklärten Umständen gestorben. Am 4. November hat nun in Monaco eine Trauerfeier für ihn stattgefunden. Der Palast verabschiedet sich zudem von dem Verstorbenen bei Instagram.
Fürst Albert II. (68) und weitere Familienmitglieder trauern um Antoine de Massy. Dieser war kürzlich unter bislang nicht vollständig geklärten Umständen im Alter von 29 Jahren gestorben. In der monegassischen Kathedrale Notre-Dame-Immaculée hat am 4. November eine größere Trauerfeier für den Verstorbenen stattgefunden, nachdem am Vorabend in der Kapelle des Palastes bereits eine private Totenwache gehalten werden sollte.
Die Angehörigen sowie die Fürstenfamilie nahmen laut der Tageszeitung "Monaco-Matin" am Mittwochmorgen Abschied. Der Palast veröffentlichte auf Instagram am frühen Nachmittag ein Bild aus der Kathedrale, das unter anderem die Trauergemeinschaft, den Sarg und mehrere Trauergestecke beziehungsweise -kränze zeigt. "In Gedenken an Antoine de Massy, dessen Beerdigung heute in der Kathedrale von Monaco stattfand", heißt es auf dem offiziellen Account der Fürstenfamilie dazu.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt
Antoine de Massy war der Sohn von Christian de Massy, einem Cousin von Fürst Albert. Die Leiche des 29-Jährigen soll in einer Grünanlage entlang des Boulevard du Larvotto gefunden worden sein, wie "Monaco-Matin" berichtete. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zu den Todesumständen eingeleitet.
Im Zuge der Ermittlungen wurde am Montagmorgen eine Person in Polizeigewahrsam genommen. Christian de Massy, der Sohn von Antoinette Grimaldi (1920-2011), der Schwester von Alberts Vater Rainier III. (1923-2005), erklärt im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera", dass es "kein Unfall" gewesen sein soll.
"Mein Sohn Antoine war mein Leben", erzählt Christian de Massy und bestätigt Berichte, laut denen Antoine in Monaco nach einem Sturz aus 13 Metern Höhe verstorben ist. Bei der festgenommenen Person handelt es sich demnach um einen 42-jährigen Mann, gegen den wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung ermittelt werde. Der Mann bestreite eine Beteiligung in jedweder Form, sitze aktuell aber in Untersuchungshaft.
Laut Angaben de Massys wollte er seinem Sohn einen gehäkelten Hund mit in den Sarg legen. Antoine hatte demnach seit 16 Jahren ein kleines Hündchen namens Tounin. "Er war ein guter Junge, er wollte doch nur glücklich sein", erinnert sich sein Vater.
(wue/spot)