George Clooney: Essay über Rassismus

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George Clooney findet, dass Rassismus derzeit die schlimmere Pandemie ist.
Der 59-jährige Schauspieler hat ein Essay für ‘The Daily Beast’ verfasst, in dem er sich mit dem vermeintlichen Mord an George Floyd, einem Afro-Amerikaner, der von einem weißen amerikanischen Polizisten getötet wurde, indem dieser ganze neun Minuten auf seinem Hals kniete, befasst. Seit dem Tod des Mannes brachen in ganz Amerika Proteste aus, für die Clooney in seinem Essay vollstes Verständnis aufweist. Er schreibt: "Wie viele Male haben wir gesehen, dass schwarze Menschen von der Polizei getötet wurden? Tamir Rice, Philando Castile, Laquan McDonald. Es gibt wenige Zweifel daran, dass George Floyd ermordet wurde. Wir sahen zu, als er seinen letzten Atemzug nahm, vor vier Polizisten. […] Wir wissen nicht, wann die Proteste aufhören werden. Wir hoffen und beten, dass niemand anderes getötet wird. Aber wir wissen auch, dass sich wenig ändern wird."

Der ‘Money Monster’-Star hofft, dass es demnächst grundsätzliche Änderungen gibt, die das Leben von Afro-Amerikanern in den USA endlich erleichtern. Clooney schreibt weiter: "Wir brauchen systematische Veränderungen in unserer Polizei und unserem Justizsystem. Das ist unsere Pandemie. Sie steckt uns alle an und seit 400 Jahren finden wir keinen Impfstoff."

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