Glenn Close findet es nicht schlimm, nie einen Oscar bekommen zu haben.
Die 73-jährige Schauspielerin beteuert, dass sie kein Problem damit hat, niemals als Siegerin bei der jährlichen Oscarverleihung nach Hause gegangen zu sein. Ihre Arbeit, so Close, erfülle sie voll und ganz – eine Auszeichnung brauche sie nicht, um damit glücklich zu sein. Gegenüber ‚Variety‘ erklärte sie: „Ist es besser, in einem Rollstuhl rausgeschoben zu werden, um einen Lifetime Achievement Award zu bekommen? Man muss keine Rede halten… Das verstehe ich nicht. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich muss einfach mit dem weitermachen, was gut ist. Die Arbeit erfüllt mich, das ist der Prozess für mich. Das nährt meine Seele, aber es ist schön, wenn andere Leute es mögen. Vielleicht ist es cool, niemals einen zu bekommen. Es wäre okay für mich rausgeschoben zu werden, wenn ich alt bin und sabbere, wenn ich eine graue Perücke trage, um meinen Glatzkopf zu verbergen.“

In der Vergangenheit wurde Glenn für sieben Oscars nominiert, konnte allerdings nie als Siegerin hervorgehen. Auch in diesem Jahr wünscht sich Glenn keine Trophäe, da sie aufgrund von Corona noch nicht einmal richtig feiern könnte. Sie erklärt weiter: „Es ist so traurig, wenn es passiert und wir nicht einmal alle zusammen in einem Raum feiern können.“