Glenn Close: Moment des Erstarrens

Wusstest Du schon...

Verlierer des Tages

Glenn Close wurde auf sehr subtile Weise von einem sehr berühmten Schauspieler belästigt.
Die 71-jährige Schauspielerin fühlte sich von den Handlungen des Mannes nicht bedroht. Dennoch ließ es sie erstarren, anstatt ihn bezüglich seines Verhaltens zurechtzuweisen. Sie erinnerte sich: "Ich hatte einen sehr subtilen Moment, wenn ich mich daran zurück erinnere. Nichts, das mich bedroht hat, aber einfach so subtil. Es war während eines Vorsprechens und der sehr berühmte und sehr große Schauspieler, mit dem ich lesen musste, legte seine Hand auf meinen Oberschenkel. Es hatte nichts mit seinem Charakter zu tun. Oder der Szene. Es ließ mich einfach erstarren. Weil du einfach versuchst, diese Szene zu machen und plötzlich denkst du ‚Warum macht er das?‘ Aber jetzt begreife ich es… Wenn ich gesagt hätte ‚Oh, das fühlt sich gut an‘, wer weiß, was er dann versucht hätte, hervorzurufen? Oder ob es ihm überhaupt bewusst war? Aber ich verstehe auf jeden Fall das Phänomen, dass man erstarrt."

Während des ‚The Hollywood Reporter Actress Roundtable‘ sprach die ‚The Wife‘-Schauspielerin auch über ihre mittlerweile 30-jährige Tochter Annie Starke. Als sie jünger war, kam sie oft nicht mit dem Erfolg ihrer Mutter zurecht. "Meine Tochter kam zu mir und sagte ‚Ich will dich. Ich will dich ganz.‘ Und sie war drei. Sie bemerken deine Ablenkung, wenn du arbeitest… Das Schwierigste für ein Kind, das mit meinem Ruhm leben muss, ist, dass es spürt, wenn andere Menschen ihre Eltern wollen. Es ist eine Art der Begierde nach Berühmtheiten und ich denke, dass es sehr verängstigend sein kann für ein Kind. Weil es denkt, ‚Sie ist meine Mutter‘. Als Annie noch sehr klein war und wir in einen Flughafen gegangen sind und sie jemanden gesehen hat, der auf mich zukam, sagte sie sofort ‚Halt dich fern. Sie gehört mir.’"

Teile diesen Artikel
 

Das wird Dich auch interessieren

Jason Momoa: Kaum Rollen nach ‚GoT‘

Lily Collins schminkt sich für das Glamour-Cover selbst

Michelle T. Williams: Rücktritt von Broadway-Stück