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„Grey’s Anatomy“: Mega-Vertrag für Ellen Pompeo

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Seit 2005 retten die Ärzte in der TV-Serie „Grey’s Anatomy“ Leben. In den USA wird aktuell die bereits 14. Staffel ausgestrahlt. Und ein Ende scheint noch nicht in Sicht zu sein. Hauptdarstellerin Ellen Pompeo (48), die seit der ersten Folge als Dr. Meredith Grey zu sehen ist, hat einen gigantischen Vertrag unterzeichnet. Dieser umfasst eine 15. und 16. Staffel, obwohl diese noch nicht offiziell vom US-Sender ABC bestätigt wurden. Die 48-jährige Pompeo verdient durch diesen Deal mehr als alle ihre Kolleginnen in einer Primetime-Dramaserie…

Ein Mega-Deal über „Grey’s“ hinaus

Ellen Pompeo erhält pro Folge 575.000 Dollar (umgerechnet rund 470.000 Euro), wie „The Hollywood Reporter“ berichtet. Das macht bei üblicherweise 24 Folgen pro Staffel bereits 13,8 Millionen Dollar (rund 11,2 Millionen Euro). Doch damit nicht genug. Sie wird pro Jahr mehr als 20 Millionen Dollar (rund 16 Millionen Euro) verdienen. Hinzukommt ein Bonus im siebenstelligen Bereich, den sie allein für die Unterzeichnung des Vertrages einstreicht. Zudem beinhaltet der Deal zwei weitere Gehaltspunkte: Denn Pompeo produziert die TV-Show nun mit und fungiert auch als Produzentin des Spin-offs, das im Frühjahr in den USA startet.

Die Schauspielerin kann sich zudem über Büros für ihre Produktionsfirma auf dem Disney-Gelände in Burbank, Kalifornien, und Zusagen für Pilotfolgen freuen. Ein juristisches Drama ist bereits bei ABC im Rennen und kürzlich hat sie ein Anthologie-Drama an Amazon verkauft. In jeder Staffel soll darin der Aufstieg eines amerikanischen Modedesigners behandelt werden.

Patrick Dempseys Ausstieg als Geldsegen?

Ellen Pompeo erklärt gegenüber „The Hollywood Reporter“, dass sie anfangs Probleme damit hatte, ein höheres Gehalt zu fordern. In der Branche werde sie nicht als erfolgreich angesehen, da sie seit 14 Jahren die gleiche Figur spiele. Doch genau darin liege ihre Stärke, so die heute 48-Jährige. „Die Wahrheit ist, jeder kann in der ersten und zweiten Staffel einer Show gut sein. Aber kannst du 14 Jahre später auch noch gut sein? Nun, dass ist eine verdammte Kunst“, so Pompeo.

Der Ausstieg ihres langjährigen Co-Stars und Serien-Ehemannes Patrick Dempsey (52, „Verliebt in die Braut“) habe ihre Stellung in der Serie begünstigt. Seine Figur Dr. Derek Shepherd starb in der elften Staffel den Serientod. Früher sei ihr bei Gehaltsverhandlungen immer erklärt worden: „Wir brauchen dich nicht, wir haben Patrick“. Die Schauspieler hätten zwar nie über ihre Verträge gesprochen, doch gemeinsame Verhandlungen lehnte Dempsey laut Pompeo ab. Einmal habe sie 5.000 Dollar mehr verlangt als er, immerhin stehe der Nachname ihrer Figur im Titel der Show.

Doch die Produzenten gingen nicht darauf ein. Dennoch blieb sie: „Es ist meine Show, ich bin die Nummer eins. […] Man ist hin- und hergerissen, aber dann denkst du dir: ‚Warum sollte ich es zulassen, dass mich ein Typ aus meinem eigenen Haus vertreibt?'“ Nach und nach sei ihre Machtposition gewachsen – dank Serienboss Shonda Rhimes (48). Dadurch, dass sich Rhimes wohler mit ihrer eigenen Macht fühlte, habe auch Pompeo an Macht gewonnen. Doch wie genau ist es zu ihrem „beispiellosen“ neuen Vertrag gekommen?

Sie wollte einst Harvey Weinstein bezirzen

Pompeo sei von ihrem Team eine Liste mit Statistiken vorgelegt worden. Demnach habe Disney durch „Grey’s Anatomy“ fast drei Milliarden Dollar erwirtschaftet. Ihr Gesicht und ihre Stimme seien ein Teil davon. Da habe es ihr gedämmert: „OK, vielleicht verdiene ich ein Stück davon.“ Sie habe schlichtweg das verlangt, was ihr zustehe. Aufgrund der 24 Folgen, die im Jahr produziert werden, sei ihre Kreativität eingeschränkt. Sie könne nirgendwo anders mitspielen. Also lebe sie ihre Kreativität nun durch ihre Produktionsfirma aus.

Außerdem erzählt die Schauspielerin, dass sie einst in einem Hotelzimmer auf Harvey Weinstein (65) getroffen sei – den gefallenen Filmmogul. Er habe nichts bei ihr versucht. Sie gesteht jedoch, dass wie wild mit den Wimpern geklimpert habe – sie wollte ihn bezirzen und von sich überzeugen. „So wie es in den meisten Zimmern abläuft“, sagt Pompeo. Doch das habe sich für sie niemals richtig oder gut angefühlt. Ihre Agenten hätten ihr 17 Jahre später versichert, dass sie von seinen Machenschaften nichts wussten.

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