Guillermo del Toro gesteht, dass er jedes Mal bitterlich weinen muss, wenn er seinen ‚Pinocchio‘-Film anschaut.
Der ‚Shape of Water‘-Regisseur war zuletzt mit der Inszenierung seines neuen Netflix-Streifens beschäftigt, der sich um die bekannte Geschichte der hölzernen Puppe dreht. Rollen werden dabei von Stars wie Cate Blanchett, Tilda Swinton und Christoph Waltz übernommen. Gegenüber ‚Collider‘ gibt der Filmemacher preis, dass der Film voraussichtlich Ende 2022 erscheinen wird. Auch einige Details über die Verfilmung ließ sich der Star entlocken.

„Es unterscheidet sich von jeder bisherigen Version der Geschichte. Es ist komplett anders. Es untergräbt die moralische Botschaft der originalen Fabel, die sagt, dass du dich ändern musst, um ein echter Junge zu werden. Du wirst Fleisch und Blut werden. Hier geht es darum, ein echter Junge zu werden, indem du dich wie ein echter Mensch benimmst, fertig“, schildert del Toro.

Taschentücher sollte man definitiv bereithalten, weist der 57-Jährige an. „Bei Animationsfilmen siehst du den Film natürlich viele, viele Male von Beginn bis Ende in Storyboards und danach fügst du die Stop-Motion hinzu. Im Moment haben wir 50 Prozent animiert und 50 Prozent Storyboard. Jedes Mal, wenn ich den Film anschaue, schluchze ich einfach wie ein Baby“, enthüllt er.

Für ihn sei es ein „sehr, sehr persönlicher Film“. Der Oscar-Preisträger zieht außerdem Parallelen zwischen ‚Pinocchio‘ und ‚Frankenstein‘. „Denn im Grunde ist es dieselbe Geschichte“, erläutert er. „Ich finde die Idee eines Pinocchio unglaublich bewegend, der über Dinge redet, die ich sehr tiefsinnig finde, während es gleichzeitig witzig und ein Musical ist.“

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